Weltcup Lenzerheide

Nur eine Woche nach dem dem dritten Weltcup in Andorra ging es vergangenen Sonntag bereits mit dem vierten Lauf in der Schweizer Lenzerheide weiter.
Ich habe meinen Fokus in den wenigen Tagen zwischen zwei solch großen und fordernden Rennen auf die Erholung gelegt. Außerdem durfte ich auch in diesem Jahr bei meinem Teamkollegen Flo am Zürichsee wohnen. Der Plan dahinter war, nicht so viel Zeit auf der Höhe zu verbringen und so einige Körner für das Rennen zu sparen.

Ein kräftiger Regenguss 30 Minuten vor dem Start setzte zwar der ohnehin schon technischen Strecke zu, doch ich war bereits auf das Rennen fokussiert und wusste um unsere gute Vorbereitung.

Nach mäßigem Start mit viel Gedrängel in der ersten Abfahrt fand ich meinen Rhythmus. Meine Strategie gleichmäßig möglichst nach vorne zu fahren wurde in der dritten Runde von einem Platten unterbrochen. Ein kleines Malheur in der letzten Runde kostete nochmal ein paar Plätze, sodass ich auf Rang 47. in Ziel fuhr.
Ich hatte mir schon mehr erhofft, doch hat nicht alles ganz zusammen gepasst. Weiter geht’s.

Gewonnen hat sein Heimrennen der Schweizer Nino Schurter vor einem wieder erstarkten Jaroslav Kulhavy und dem Überraschungsdritten Anton Sinsov aus Russland.