Weltcup Andorra

Im Pyrenäenstaat Andorra fand die dritte Runde des UCI MTB Worldcups statt. Die Höhenlage von über 1900m üNN sorgte für spezielle Verhältnisse und so war es meine Taktik als „Flachländer“ erst spät in das Skigebiet von Vallnord zu reisen, damit der Körper erst gar nicht mit den energieraubenden Anpassungsprozessen an die Höhenlage beginnt.
Ich wollte gerne an meine Leistung aus Albstadt anschließen, doch bereits vor dem Start vermisste ich etwas die Frische. Vielleicht haben die Studiumsprüfungen unter der letzten Woche doch mehr Energie gezogen als gedacht oder erhofft.
Das machte sich besonders in einem schlechten Start bemerkbar, mir fehlte einfach der eine Tritt und so verlor ich bereits in der ersten Runde zu viel Zeit.
Danach konnte ich mein Ziel, auf der Höhenlage nicht zu überzocken und meinen Rhytmus zu fahren gut durchziehen. Platz 47 entsprach zwar nicht meiner Zielsetzung, doch musste ich den schlechten Renneinstieg akzeptieren und kompensieren…
Dafür hoffe ich dann in einer Woche beim nächsten Weltcup in Lenzerheide vom Start weg voll da zu sein.

Mit starken Leistungen von meinen Teamkollegen Flo Vogel und Marcel Guerrini können wir uns etwas überraschend den Sieg in der Teamwertung holen, hammer!