Saisonrückblick

Nach drei Wochen Pause und einem erholsamen Urlaub auf Rhodos ist es an der Zeit nochmals einen Blick zurück auf die letzte Saison zu werfen, bevor es schon bald mit der Vorbereitung auf die neue Saison 2017 losgeht.

Unterm Strich würde ich meine Saison als erfolgreich beschrieben. Nach einem wirklich durchwachsenen und schwierigem Jahr 2015 konnte ich in der vergangenen Saison wieder einen großen Schritt nach vorne machen und meine Leistung abrufen und regelmäßig in gute Ergebnisse ummünzen. Auch wenn es sicherlich auch „Flops“ gab und das ein oder andere Mal das Defektpech zugeschlagen hat, überwiegen die positiven Erlebnisse ganz klar.
Als Profi-Rennfahrer zählen hier natürlich besonders die Ergebnisse und aus dieser Sicht betrachtet sticht der erneute Gewinn des Deutschen Meistertitels sicherlich hervor. Für mich war aber gerade auch der 25. Rang beim Weltcup in der Lenzerheide ein Erfolg, ein Resultat, welches ich für die nächsten Jahre gerne konstanter im Weltcup erreichen und verbessern möchte.

Aber auch losgelöst von Ergebnislisten war 2016 ein super Jahr für mich mit viel Spass auf dem Rad. So war sicherlich unser kleiner „Roadtrip“ durch die USA mit Besuchen verschiedener Trailparks eine richtig coole Erfahrung. Auch das ist etwas, was ich für die nächste Saison mitnehme: Phasen des harten, und manchmal wenig „lustigem“, Training dürfen sich mit Phasen, in denen der Spass auf dem Rad im Vordergrund steht abwechseln.

Auch wenn es überall zu lesen ist, es stimmt einfach: eine solche Saison wäre ohne Unterstützung nicht möglich gewesen und daher möchte ich mich abschließend bei allen bedanken die mich ain der Vergangenheit unterstützt haben. Ganz besonders hervorheben möchte ich hierbei meine Familie und Freundin, meinen Trainer Robert Pawlowsky, das gesamte Focus XC Team, die Nationalmannschaft des BDR und auch meine Trainingskollegen wie Christoph Prokop, der mich Mittwochs regelmäßig durch die Heimat gescheucht hat. DANKE!

Nun geht es in der nächsten Woche für mich langsam mit etwas mehr Sport los und dann schraube ich mein Training langsam wieder auf 100%. Ich bin heiß drauf! Bring on 2017!