Festtagesbeilage Querfeldein

Zunächst einmal möchte auch ich hier alles Gute für das neue Jahr wünschen.
Ich hatte schöne Feiertage mit der Familie aber auch auf dem Rad.

Christmastour by mSL 2015Seit einigen Jahren machen wir an Weihnachten traditionell einen Christmastride, sozusagen das warten aufs Christkind für die Erwachsenen. In diesem Jahr habe ich etwas die Werbetrommel dafür gerührt und es kamen über 60 Teilnehmer zusammen. Zusammen ging es in etwa 4 Stunden 115 km durchs Münsterland. Hat mich extrem gefreut, dass so viele dabei waren, und wir so durch eine kleine Spende für Kakao und Kuchen 308,50€ für die Organisation World Bicycle Relief (http://www.worldbicyclerelief.org) sammeln konnten. Diese Organisationen macht Menschen in Afrika mobil, sodas Kinder zur Schule fahren können und Erwachsene zur Arbeit. Das Autohaus Borgmann hat für jeden gefahrenen Kilometer nochmals einen Cent gespendet und so kam noch einmal 69€ dazu. Mich hat es echt extrem gefreut dass so viele dabei waren und wir was für eine gute Sache sammeln konnten.

So war dann über die Weihnachtsfeiertage das Festessen verdient und mit gefüllten Speichern ging es am 27.12 zum ersten Querfeldeinrennen der Saison nach Herford. Ohne Punkte im Deutschlandcup startete ich von weiter hinten, hatte aber einen super Tag, war viel auf der Überholspur unterwegs und konnte das Ziel als sechster erreichen. Nach etwa drei Monaten Rennpause war ich darüber überrascht und sehr zufrieden. Bereits zwei Tage später ging es im „Mutterland des Cyclocross“ in Belgien mit einerm Rennen der renomierten BPost Bank Trofee weiter. Hier wurde von der versammelten Weltelite und vor über 10.000 Zuschauen feinerst Querfeldeinsport gezeigt, nur ich hatte das Gefühl den kurs nicht sehr „fein“ zu umrunden und so wurde ich kurz vor Rennende mit zwei Runden Rückstand gewertet. Dafür habe ich einiges zu sehen bekommen und mitgenommen und die Stimmung war auch wahnsinn. Außerdem konnte ich durch einen super Trainingstag danach einen schönen Block trainieren.

imageAm zweiten Tag des neuen Jahres ging es dann in den Niederlanden in Surhuisterveen bei 2 Grad, Regen und Wind weiter. Das ist Cyclocross! Durch tiefe Wiesen, Laufen, viele Richtungswechsel. Diesmal kam ich auf der Strecke besser zurecht, immerhin konnte ich wie in den letzten Jahren das Rennen über die volle Distanz beenden und wurde 21., was ok war. Körperlich fühlte ich mich jedoch nicht ganz in der Spur und als am Sonntag dann der Hals etwas trocken war, wusste ich, dass ich diesmal wohl keinen Trainingstag draufpacken kann und mich stattdessen erhohle und für das nächste Wochenende fit bin. Denn dort möchte ich mit den Deutschen Meisterschaften in Vechta meinen „Cyclocross-Block“ beenden. Bisher hat mir der „Ausflug“ auf die Räder mit den schmalen Reifen, krummen Lenkern und hautengen Rennanzügen viel Spass gemacht und ich freue mich schon auf die DM.