Weltcup #4 Mt St Anne

Bei der vierten Station des Weltcups im kanadischen Mt St Anne an der Ostküste musste ich mir auf recht enttäuschende Art und Weise eingestehen, dass ich nach einer schwierigen Saison eine Pause brauche. War ich in der Woche vor dem Rennen noch voller Vorfreude und guten Gefühls auf der 3,9km langen, sehr technischen Strecke, kippte meine Stimmung kurz vor dem Rennen. Nach der ersten Kurve hat es bei mir irgendeinen Schalter umgelegt und so beendete ich das Rennen nach nur zwei Runden mit dem Entschluss, dass ich mir einfach eingestehen muss, dass ich einen Reset benötige. Dieses Gefühl kam mir bereits in Lenzerheide nach dem Weltcup, jedoch wollte ich da mit Kampfgeist und Fleiß darüber hinweggehen. Nun fliege ich nach Hause, lasse Luft dran und schaue, mit welchen Rennen in wieder einsteige. Geraden bin ich zwar sehr enttäuscht, in einer solchen Situation war ich bisher noch nicht. Doch auf der anderen Seite fühle ich mich gut dabei, zu meiner Situation zu stehen. Und es freut mich, dass ich durch diese Entscheidung komischer Weise schon jetzt eine große Vorfreude auf mein ‚Wiedereinstiegsrennen’ verspüre.
Zum Schluss noch die erfreulichen News: Teamkollege Florian Vogel könnte hinter Schurter und Absalon sein bestes Weltcupresultat seit 2011 feiern.