Europameisterschaft Chies d Alpago

Bei den Europameisterschaften im italienischen Chies d Alpago am südlichen Rand der Alpen zerschlug sich meine Hoffnung endlich auch ein gutes internationales Rennen zu fahren schon kurz nach dem Start: Bereits nach 200m kam ich zu Fall und nahm als vorletzter Fahrer das Rennen wieder auf. So war in der ersten 5.5km Runde, die physisch sehr anspruchsvoll war, vor den Nadelöhren warten angesagt. Nun dachte ich mir, dass ich ja dennoch ein gutes Rennen fahren kann, auch wenn das Resultat sicher bereits „davon gefahren war“… So gab ich sechs Runden lang einfach alles, überholte viele Fahrer und ließ mich auch von einem schleichenden Plattfuß und dem nötigen Radwechsel gegen Rennmitte nicht demotivieren. Zwar war der 37. Rang am Ende nicht das was ich mir vorgestellt habe, aber irgendwie bin ich mit meiner Leistung zufrieden, die hat sich gut angefühlt. Insgesamt bin ich aber dennoch richtig angefressen, es darf sich auch gerne mal wieder etwas Glück an mich heften…

Alter und Neuer Europameister ist Julien Absalon aus Frankreich, der sich gegen den Schweizer Lukas Flückiger durchsetzte. In der Nationalmannschaft gab es durch Bronze von Manuel Funic dann auch im letzten Rennen der diesjährigen EM noch einen richtigen Grund zum Jubeln.

Jetzt will ich, dass es am nächsten Wochenende beim Weltcup im kanadischen Mt St Anne mal klappt…