Worldcup #1 Pietermaritzburg

In Pietermaritzburg, der Hauptstadt der Provinz KwaZulu-Natal, fand am vergangenen Wochenende der erste UCI MTB Worldcup der neuen Saison statt. Die 5,1 km lange Rennstrecke im Cascades-MTB-Park wurde gegenüber der Vorjahre stark verändert und war nun konditionell noch fordernder. Außerdem war auf dem teils staubig-rutschigen Boden eine gute Fahrtechnik gefragt.
Bei meinem ersten Weltcup in der Eliteklasse wollte ich unbeschwert auffahren und das gelang mir mit einem guten Start in der ersten Runde auch. Ich lang in den TopTen und versuchte meinen Rhythmus zu finden, um in diesen Regionen nicht zu überziehen. Doch ab der zweiten Runde hat es sich so angefühlt als hätte mein Körper diese Überlegung falsch eingeordnet. Anstatt einen guten Rhythmus zu finden fühlte es sich für über drei Runden ehr wie der Stand-By Modus an. Ich fand trotz aller Versuche einfach nicht zurück ins Rennen. Erst in den letzten zwei Runden hat es komischer Weise wieder irgendwie „Klick“ gemacht und ich konnte wieder einen etwas höhere Intensität abrufen und mich so noch um gute zehn Plätze auf den 33. Rang schieben. Kein ganz schlechtes Ergebnis, aber alleine schon aufgrund des schlechten Gefühls in der Rennmitte nicht das was ich mir vorgestellt habe, ehr Schadensbegrenzung wie man so schön sagt.
Gewonnen hat das Rennen nach sechs Rundes Doppelolympiasieger Absalon vor einem starken Fumic und Marotte.
In zwei Wochen geht es dann mit dem nächsten Lauf des UCI MTB Worldcups mit einem hoffentlich besseren Gefühl weiter und deshalb freue ich mich schon darauf.