NRW Cup Wetter

Nach einigen Tagen der Anpassung an die mitteleuropäische Zeit und etwas gutem Training habe ich mich spontan entschlossen den NRW Cup in Wetter mitzufahren. Diese Überlegung kam mir ziemlich schnell nach meinem „Desaster von Cairns“, doch ich wollte zunächst abwarten wie sie die lange Reise und Zeitverschiebung auswirkt und dann auch ein „cleveres“ Rennen fahren.

Die Strecke in Wetter an der Ruhr war flowig, mit vielen Trails und einigen Anstiegen. Zusammen mit U23 Nationalfahrer Ben Zwiehoff, Samuel Rosenkranz und mir bildete sich eine Spitzegruppe, ehe Ben und ich alleine an der Spitze waren. Wir fuhren unseren Rhythmus ohne die großen Attacken. Erst am letzten Berg kurz vor dem Ziel fiel die Entscheidung, aber gegen Bens Antritt hatte ich mit meinen heutigen Beinen nicht viel entgegenzusetzen. SO wie das Rennen gelaufen ist, habe ich es mir für den Trainingszweck gewünscht, auch wenn die Beine nicht in den roten Bereich wollten. Das wollte ich an diesem Tag jedoch unbedingt akzeptieren, denn die „Brechstange“ hätte nach so einer Woche sicher nicht gut getan.

Nächste Woche geht es dann mit dem Bundesligarennen in Saalhausen weiter.