Weltcupfinale Val d‘ Isere

Direkt aus dem Trainingslager in Livigno ging es in die französischen Alpen nach Val d‘ Isère zum Finale des UCI MTB Worldcups. Mit im Gepäck hatte ich leider eine Erkältung, die ich mir in der letzten Woche in Livigno geholt hatte.  Nachdem ich mich zwei Tage schlapp und müde gefühlt habe, hoffte ich mich für das Rennen am Samstag noch erholen zu können und ein gutes Rennen fahren zu können, auch wenn die Höhe von 1800 m die Sache nicht unbedingt besser machte.

Der Start ins U23 Rennen am frühen Samstagmorgen bei Regen gelang auch noch ganz gut, doch nach der ersten halben Runde ging es stetig nach hinten. Ich kam nicht ins Rennen, konnte nicht kämpfen und fühlte mich nicht wie sonst. Nach mehreren Stürzen ließ die Moral irgendwann gänzlich nach und ich kam als 30. ins Ziel, der Sieg ging an Gerhard Kerschbaumer.

Spannend war es aber noch in der Weltcupgesamtwertung. Durch seinen Sieg konnte Kerschbaumer an mir vorbei ziehen und belegt in der Gesamtwertung hinter dem Sieger Michiel van der Heijden Platz zwei. Mit der gewissen Portion Glück Durch aber wohl vor allem durch die wesentlich besseren Resultate im Weltcup zuvor konnte ich mir Platz drei sichern. Dabei profitierte ich zwar von den Platten Gehbauers, aber so ist es nun mal, manchmal hat man Pech, manchmal hat man Glück. Beides gehört zum Rennsport dazu. Und ich hatte heute wohl „Glück im Unglück“. Dennoch freue ich mich sehr über den 3. Gesamtrang im Weltcup, den ich mit zwei zweiten, zwei dritten Plätzen und einem fünften und einem achten Rang aus den vorherigen  Weltcups belegen konnte.