3Nationscup Houffalize

In Houffalize stand ich vor 10 Jahren bei meinem ersten Weltcup als Junior am Start. Am vergangenen Wochenende fand dort der nächste Lauf zum 3Nationscup statt.
Der internationale C1 Status des Rennens und eine anspruchsvolle Strecke mit vielen natürlichen Stein- und Wurzel- und Singletrailpassagen lockte ein starkes Fahrerfeld zum „Klassiker“ in den belgische Ardennen.
Nach dem Start zog sich das Feld schnell auseinander und ab der zweiten von sechs Runden bestimmte eine fünfköpfige Gruppe das Rennen an der Spitze, in der auch ich dabei sein konnte.
Ich hielt mich jedoch aus den Postionskämpfen  etwa heraus und habe teilweise sogar  eine kleine Lücke zur Gruppe vor dem Trail entstehen lassen, weil ich so flüssiger durch den Trail fahren konnte und am Ende wieder an der Gruppe war. So habe ich versucht mir das ganze bei der Hitze und dem Staub gut einzuteilen und Energie zu sparen.
Die Taktik ging auf. In der letzten Runde attackierte der Niederländer Milan Vader und fuhr zum Sieg, dahinter konnte ich den Franzosen Hugo Drechou abschütteln und mich so über Platz zwei freuen.
Am nächsten Wochenende steht der nächste Weltcup in Val di Sole auf dem Rennkalander.

 

Weltcup Nove Mesto

58, Schulte-Lünzum, Markus, Focus XC Team, , GER

Nachdem mich beim Heimweltcup in Albstadt in der vergangenen Woche ein Kettenriss direkt nach dem Start um alle Chancen brachte und für einen gebrauchten Tag sorgte, ging es bereits eine Woche später im tschechischen Nove Mesto na Morave weiter.
Tausende frenetische Zuschauer säumten die 3,7km lange und technisch anspruchsvolle Strecke und sorgten für mächtig Stimmung. Gute Linien und ein sauberer Rhythmus waren auf der wurzeligen Rund gefragt.
Diesen Rhythmus oder Flow hatte ich jedoch zu Rennbeginn nicht und auch meine Beine waren schonmal besser.  Die letzten Tage bin ich jedenfalls schöner über die Wurzeln gefahren… Dennoch versuchte ich mit „Gewalt“ ein gutes Rennen und Ergebnis einzufahren. Erst als ich in der Rennmitte kurz vom Rad musste und anschließend eine halbe Runde „nur“ an einem Hinterrad fuhr, kam etwas der Flow zurück und ich machte noch mehr Positionen gut.
Ich hatte mir zwar ehrlich gesagt mehr als Platz 35 erhofft, aber ich hab mich heute echt gequält und alles rausgeholt und muss daher damit zufrieden sein.

Der Sieg ging in einem packenden Sprint an Nino Schurter vor Anton Cooper und Maxime Marotte.

Bundesliga #2 Gedern

Wie im letzten Jahr sollte das Bundesligarennen im hessischen Gedern als finaler Formtest vor den beiden kommenden Weltcuprennen in Albstadt und Nove Mesto dienen. Und wie im letzten Jahr waren heftige Gewitter vorhergesagt. 
Doch in diesem Jahr blieben wir bis auf wenige Regentropfen verschont und so war die 3,7km lange Strecke mit ihren technischen Passagen und kurzen aber zahlreichen Anstiegen richtig schnell.
Ich hatte gute Beine und konnte in der letzten Runde die Verfolgergruppe um Patz drei sprengen. Leider gelang es mir nicht Simon Stiebjahn abzuschütteln und so wurde der dritte Platz im Sprint ausgefahren – mit dem besseren Ende für Simon. 
Vor dieser Gruppe hatte Maximilian Brandel vor Luca Schwarzbauer das Rennen gewonnen.

Nun geht es also mit einem guten Gefühl im Gepäck zu den ersten europäischen Weltcups. Grade das Heimspiel in Albstadt ist dabei ein Highlight.

Bundesliga Auftakt Heubach

20, Schulte-Lünzum, Markus, Focus XC Team, , GER

Auch in diesem Jahr war das legendäre Bike the Rock in Heubach das Auftaktrennen zur internationalen Bundeligaserie und mein erstes Rennen auf heimischen Boden in dieser Saison.
Also reiste ich mit viel Vorfreude auf die schwäbische Ostalb. Einerseits. Denn andererseits wusste ich um die knüppelharte Strecke: auf etwa 4,2km führte die Runde über 220 Höhenmeter steil hinauf zur Rosensteinfestung. Und spätestens seit dem Teammanager-Meetings am Vorabend wusste ich, es wird wirklich hart: Denn statt sechs Runden wie in den letzten Jahren standen für Sonntag sieben Runden auf der Tafel. Dazu war es noch sehr warm.
Dementsprechend clever versuchte ich mir mein Rennen einzuteilen und mich in der ersten Runde etwa zurückzuhalten, auch wenn vorne bereits die versammelte Weltelite um Nino Schurter mächtig am Gas hing.
Doch mein Plan ging auf: Ich fuhr ab der zweiten Runde konstant nach vorne und hatte nur einmal kurz das Gefühl über meine Grenzen zu gehen. Ein Überziehen konnte ich jedoch vermeiden und mir so durch zwei richtig gute Schlussrunden noch eine Top Ten Platzierung sichern.

Gewonnen hat in Heubach Nino Schurter vor Lars Forster und Reto Indergand.

Austriacup Haiming

15, Schulte-Lünzum, Markus, Focus XC Team, , GER

Die nächste Rennstation auf dem Weg zum ersten Weltcup in etwa einem Monat war der Austriacup im österreichischen Haiming. Viele Topathleten fanden den Weg ins Inntal, um um die Punkte des mit dem HC-Status dotierten Rennens zu fahren. Die Strecke war wie in den letzten Jahren mit Wurzeln und Steinen übersät und ein ständiges Auf und Ab – und super hard ohne Zeit sich zu erholen.
Mir gelang ein super Start und ich war direkt in einem super Rhythmus mit gutem Vorwärtsdrang. Auf der sehr fordernden Strecke und bei hohen Temperaturen wollte ich mit meinen Kräften haushalten und blieb bei meinem Rhythmus und brachte so sehr zufrieden den achten Rang ins Ziel.
Hinter Sieger Maxim Marotte und Stephan Tempier holte sich Teamkollege Florian Vogel den dritten Rang.

Am nächsten Wochenende steht mit den Bundesligarennen in Heubach da erste Rennen auf deutschem Boden auf dem Programm.

Sunshine Race Nals

Beim Sunshine Race im italienischen Nals lief es bei mir nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich wusste aus den letzten Jahren um die Schwierigkeiten der gut 4 km langen Runde durch die Apfelplantagen an den Hängen des Etschtals. Doch bereits am langen Startanstieg wählte ich eine zu defensive Taktik, da mein Respekt zu überziehen doch recht groß war. In der darauffolgenden Abfahrt geriet ich durch einen Platten noch weiter ins Hintertreffen. 
Danach versuchte ich mit einem konstanten Rhythmus Positionen gut zu machen, konnte mich dabei jedoch auch ehr mäßiger Beine bedienen und kam so nicht über Rang 40 hinaus.
Nach einer Woche im Vinschgau mit dem Focus XC Team gibt es aber schon nächste Woche beim Ötztaler Bike Festival die Chance auf ein besseres Rennen!

Gewonnen hat in Nals Matthias Flückinger vor Stephan Tempier und Maxime Marotte.

ALL_ME

Worldcup #1 Stellenbosch

Der erste Weltcup der neuen Saison fand im über 11.000 km entfernten Bikemekka Stellenbosch statt. die südafrikanische Stadt in der Kapregion hielt eine 4,5km lange und sehr moderne, technische Runde für die Fahrer aus der ganzen Welt bereit und über 10.000 Zuschauer wurden mit spannenden Rennverläufen in allen Rennklassen nicht enttäuscht. 

Mir gelang mit Startnummer 53 ein ordentlicher Start und ich hatte gut Zug nach vorne. Gegen Rennmitte machte sich mein Rücken etwas bemerkbar. Ich kannte dies aus dem Training, vermutlich noch folgen meiner Schulterverletzung, aber so wusste ich auch auf was ich achten musste, um meinen Rücken zu entlasten. Zwar verlor ich in dieser Phase des Rennens wieder etwas an Boden, konnte ich jedoch fangen und war in den letzten zwei Runde wieder mit gutem Zug auf der Kette unterwegs, sodass ich als 38. ins Ziel kam. Auch weil es mein erstes Saisonrennen überhaupt war, bin ich damit doch zufrieden.

An der Spitze des Rennens kam es zu einer kleinen Überraschung: „Younggung“ Samuel Gaze verwies Seriensieger Nino Schurter in einem spannenden Sprint auf Platz zwei gefolgt von Maxime Marotte.

Nun bin ich noch zwei Wochen mit der Nationalmannschaft des BDR in Stellenbosch um Trainingslager, worauf ich mich natürlich sehr freue. Schließlich sind Trails, Lifestyle, Cafés und Restaurants hier wirklich lohnenswert.

Frühstücksflocken Rezept

Als Leistungssportler verlange ich meinem Körper und Geist täglich viel ab. So liegt es auf der Hand, dass ich ihn dazu auch mit guter Energie versorgen möchte.
Ein warmes Frühstück ist dazu gerade in kalten Wintertagen ein super Start in den Trainingstag.
Am liebsten mische ich mir mein Müsli selber: Haferflocken, Wahbio Protein Waldbeere, Leinsamen mit heißem Wasser aufgießen und mit Heidelbeeren abrunden – einfach lecker. Und einfach. Auch für unterwegs. Aber seht selbst: