Kamptal Klassik Langenlois

Nach einem super Rennen in Mailand am letzten Wochenende reiste ich voller Zuversicht ins niederösterreichischen Langenlois, wo bereits zum 25. Mal die Kamptal Klassiks ausgetragen wurden.

Leider gibt es vom Rennen nicht viel erfreuliches zu berichten: ich hatte einen schlechten Tag.  Die Beine wurden auch  mitzunehmender runden Zahl nicht besser, so dass ich mich nach drei Runden entschied  Das Rennen vorzeitig zu beenden, um die leeren Beine nicht noch leerer zu fahren.  Natürlich enttäuschend!  Dennoch möchte ich mich schnell auf die kommenden Rennen fokussieren, denn bereits am Wochenende geht es mit der Bundesliga in Bad Säckingen weiter.

Der Sieg in Österreich ging an den Schweizer Fabian Giger.

 

Internazionali d Milano

Am Ostermonatg ging es für mich beim ersten ‚richtigen‘ Cross Country Rennen der Saison in Mailand an den Start. Typisch italienisch war die Stimmung an der 4km langen Strecke trotz wechselhaftem Wetter gut, was die sehr, sehr steilen Anstiege jedoch nicht wirklich einfacher machte…
Ich erwischte im starken und großen Fahrerfeld um Weltmeister Nino Schurter einen super Start und reihte mich in den TopTen ein. Leichte Magenprobleme gegen Rennmitte sorgten für einen kleinen ‚Hänger‘ jedoch konnte ich mich in den letzten der acht zu fahrenden Runden noch einmal an einige Fahrer heransaugen und mich noch einige Platze auf Rang 12 nach vorne schieben. So bin ich happy mit meinem Rennen, welches ich 3:48min hinter dem Sieger Nino Schurter beendete. Ein kleines ‚eigentlich‘ möchte ich dann doch nachschieben, denn die kleinen Ungereimtheiten zur Rennmitte möchte ich beim nächsten Rennen am ersten Aprilwochenende in Langenlois noch abschalten.

Saisonauftakt Zypern

Mit dem MTB Etappenrennen Sunshincup der HC Kategorie bin ich in der vergangenen Saisonin die neue Saison gestartet. Dass dies eine olympische ist, hat man mit Blick auf die Startliste gesehen: angeführt von Olympiasieger Jaroslav Kulhavy fand sich mit Ausnahme Weltmeister Nino Schurter und Julian Absalon die absolute Weltelite am Start.
Ich hatte auf den ersten zwei Etappen einen nicht ganz runden Start in die Saison: beim 3,9km langen Prolog stürzte ich bereits in der zweiten Kurve, doch das zeitliche Handicap dieses Missgeschicks hielt sich in Grenzen. Ärgerlicher war da schon ein platter Hinterreifen auf der zweiten 49km langen Etappe mit Start und Ziel in Lefkara, wo ich gut im Rennen lag. Auf der dritten Etappe über 50km ging es fast 1500hm berghoch, gerade auf diesen Höhenmetern bezahlte ich etwas, dass ich am Anfang das Tempo der Spitzengruppe mitgehen wollte und dabei etwas über meinen Verhältnissen fuhr.
Daraus gelernt konnte ich aber bei der abschließenden letzten Etappe, einem sechs Runden langen XC Rennen nochmals aufdrehen. Im gewohnten Rennformat fuhr ich von Beginn an meinen Rhythmus und konnte mich so nach 1:43h auf Rang 18 einreihen und mich in der Gesamtwertung noch auf Platz 26. schieben. Zwar ist der Platten der zweiten Etappe wirklich ärgerlich für die Gesamtwertung, dennoch bin ich zufrieden mit einigen Weltranglistenpunkten im Gepäck in die Heimat zurückzukehren.

Gewonnen hat das Etappenrennen der Schweizer Fabian Giger vor dem Franzosen Maxime Marotte und dem Bronzemedailliengewinner von London, Marco Fontana.

Saisonauftakt Sunshinecup

Mit dem MTB Etappenrennen Sunshincup der HC Kategorie bin ich in der vergangenen Saisonin die neue Saison gestartet. Dass dies eine olympische ist, hat man mit Blick auf die Startliste gesehen: angeführt von Olympiasieger Jaroslav Kulhavy fand sich mit Ausnahme Weltmeister Nino Schurter und Julian Absalon die absolute Weltelite am Start.

Ich hatte auf den ersten zwei Etappen einen nicht ganz runden Start in die Saison: beim 3,9km langen Prolog stürzte ich bereits in der zweiten Kurve, doch das zeitliche Handicap dieses Missgeschicks hielt sich in Grenzen. Ärgerlicher war da schon ein platter Hinterreifen auf der zweiten 49km langen Etappe mit Start und Ziel in Lefkara, wo ich gut im Rennen lag. Auf der dritten Etappe über 50km ging es fast 1500hm berghoch, gerade auf diesen Höhenmetern bezahlte ich etwas, dass ich am Anfang das Tempo der Spitzengruppe mitgehen wollte und dabei etwas über meinen Verhältnissen fuhr.

Daraus gelernt konnte ich aber bei der abschließenden letzten Etappe, einem sechs Runden langen XC Rennen nochmals aufdrehen. Im gewohnten Rennformat fuhr ich von Beginn an meinen Rhythmus und konnte mich so nach 1:43h auf Rang 18 einreihen und mich in der Gesamtwertung noch auf Platz 26. schieben. Zwar ist der Platten der zweiten Etappe wirklich ärgerlich für die Gesamtwertung, dennoch bin ich zufrieden mit einigen Weltranglistenpunkten im Gepäck in die Heimat zurückzukehren.

Gewonnen hat das Etappenrennen der Schweizer Fabian Giger vor dem Frnzosen Maxime Marotte und dem Bronzemedailliengewinner von London, Marco Fontana.

Keine Cross DM

Mich hat es am letzten Wochenende etwas erwischt und da dachte ich noch, dass ich schnell wieder fit bin und der CX DM am Wochenende nichts im Wege stehen würde. Jedoch war gestern erst der erste Tag an dem ich wieder halbwegs bei Kräften war, jedoch immer noch nicht 100% fit. Robert und ich haben uns dann die Frage gestellt, was jetzt wichtig ist und das ist ganz klar die Vorbereitung auf eine Top MTB Saison. Daher möchte ich mit so einer hochintensiven Belastung wie einem Rennen nicht voreilig wieder anfangen und werde daher leider auf die CX DM verzichten müssen. Ich hab zwar immer wieder gefragt gehts nicht vielleicht doch, doch die Antworten waren klar, lieber keine längere Krankheit riskieren. Stattdessen werde ich am Wochenende wieder leicht ins Training einsteigen und dann entscheiden, ob wir vielleicht am nächsten Wochenende vor dem Abflug nach Südafrika nochmal eine intensive Belastung in Form eines Rennens einbauen.

Festtagesbeilage Querfeldein

Zunächst einmal möchte auch ich hier alles Gute für das neue Jahr wünschen.
Ich hatte schöne Feiertage mit der Familie aber auch auf dem Rad.

Christmastour by mSL 2015Seit einigen Jahren machen wir an Weihnachten traditionell einen Christmastride, sozusagen das warten aufs Christkind für die Erwachsenen. In diesem Jahr habe ich etwas die Werbetrommel dafür gerührt und es kamen über 60 Teilnehmer zusammen. Zusammen ging es in etwa 4 Stunden 115 km durchs Münsterland. Hat mich extrem gefreut, dass so viele dabei waren, und wir so durch eine kleine Spende für Kakao und Kuchen 308,50€ für die Organisation World Bicycle Relief (http://www.worldbicyclerelief.org) sammeln konnten. Diese Organisationen macht Menschen in Afrika mobil, sodas Kinder zur Schule fahren können und Erwachsene zur Arbeit. Das Autohaus Borgmann hat für jeden gefahrenen Kilometer nochmals einen Cent gespendet und so kam noch einmal 69€ dazu. Mich hat es echt extrem gefreut dass so viele dabei waren und wir was für eine gute Sache sammeln konnten.

So war dann über die Weihnachtsfeiertage das Festessen verdient und mit gefüllten Speichern ging es am 27.12 zum ersten Querfeldeinrennen der Saison nach Herford. Ohne Punkte im Deutschlandcup startete ich von weiter hinten, hatte aber einen super Tag, war viel auf der Überholspur unterwegs und konnte das Ziel als sechster erreichen. Nach etwa drei Monaten Rennpause war ich darüber überrascht und sehr zufrieden. Bereits zwei Tage später ging es im „Mutterland des Cyclocross“ in Belgien mit einerm Rennen der renomierten BPost Bank Trofee weiter. Hier wurde von der versammelten Weltelite und vor über 10.000 Zuschauen feinerst Querfeldeinsport gezeigt, nur ich hatte das Gefühl den kurs nicht sehr „fein“ zu umrunden und so wurde ich kurz vor Rennende mit zwei Runden Rückstand gewertet. Dafür habe ich einiges zu sehen bekommen und mitgenommen und die Stimmung war auch wahnsinn. Außerdem konnte ich durch einen super Trainingstag danach einen schönen Block trainieren.

imageAm zweiten Tag des neuen Jahres ging es dann in den Niederlanden in Surhuisterveen bei 2 Grad, Regen und Wind weiter. Das ist Cyclocross! Durch tiefe Wiesen, Laufen, viele Richtungswechsel. Diesmal kam ich auf der Strecke besser zurecht, immerhin konnte ich wie in den letzten Jahren das Rennen über die volle Distanz beenden und wurde 21., was ok war. Körperlich fühlte ich mich jedoch nicht ganz in der Spur und als am Sonntag dann der Hals etwas trocken war, wusste ich, dass ich diesmal wohl keinen Trainingstag draufpacken kann und mich stattdessen erhohle und für das nächste Wochenende fit bin. Denn dort möchte ich mit den Deutschen Meisterschaften in Vechta meinen „Cyclocross-Block“ beenden. Bisher hat mir der „Ausflug“ auf die Räder mit den schmalen Reifen, krummen Lenkern und hautengen Rennanzügen viel Spass gemacht und ich freue mich schon auf die DM.