Preview Worldcup #3 Nove Mesto

Checkt zusammen mit dem Focus XC Team die Strecke beim dritten Lauf zum UCI MTB Worldcup in Nove Mesto na Morave in Tschechien.

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Bundesliga #2 Heubach

Der zweite Lauf der internationalen MTB-Bundesliga fand am Wochenende in Heubach an der schwäbischen Ostalb statt. Berüchtigt ist die 4,5 km lange Strecke unter dem Rosenstein für ihren harten und sehr langen Anstieg, die die Fahrer pro Runde gut 250hm absolvieren lässt.

Für ist das Rennen erst recht kurzfristig in den Kalender, denn nach einigen ‚zähen‘ Wochen habe ich eine Woche ganz ruhig gemacht und wollte das Rennen in Heubach nutzen um wieder in den ‚Renntritt‘ zu kommen.

Da das Traditionsrennen  auch in diesem Jahr mit der HC Kategorie ausgeschrieben war, stand ein international sehr stark besetztes Feld am Start. So war das Tempo von Beginn an sehr hoch. Nach einigen unrunden Wochen musste Ich mich zunächst in das Rennen hinein kämpfen, was mir ab der zweiten Runde glücklicherweise gut gelang. Ich kam in meinen Rhythmus, kämpfte und hatte endlich wieder ein recht gutes Gefühl. So gelang es mir im Laufe des Rennens noch einige Plätze gut zu machen und kam glücklich als 12. ins Ziel, glücklich besonders darüber, wieder ein gutes Gefühl gehabt zu haben. Ich denke das war ein wichtiger Schritt und freue mich so auf die nächsten Wochen.

Gewinnen hat das Rennen Doppelolympiasieger Absalon vor dem Deutschen Meister Milatz und dem Schweizer Giger.

 

Bundesliga #1 Saalhausen

Im sauerländischen Saalhausen fand am Wochenende der Auftakt zur internationalen MTB-Bundesliga statt. Regenschauer, niedrige Temperaturen und Wind sorgten für ehr unangenehme und matschige Bedingungen.

Am Samstag fand zunächst noch die Deutsche Meisterschaft im Eliminator auf dem Programm, hier war für mich im Halbfinale Schluss.

Am Sonntag erwischte ich einen guten Start in das Cross Country Rennen, doch das war auch schon das einzig positive an diesem Tag. Aus meinen Beinen kam nichts aufs Pedal und immer wenn ich es nochmal mehr versuchte wurden sie nur „dick“. Nach drei Runden entschloss ich mich enttäuscht, dass es wohl kaum einen Sinn macht sich weiter zu quälen und stieg mit gesenkten Kopf aus. Ich hoffe bald die Gründe zu finden und die letzten Wochen zu verarbeiten.

NRW Cup Wetter

Nach einigen Tagen der Anpassung an die mitteleuropäische Zeit und etwas gutem Training habe ich mich spontan entschlossen den NRW Cup in Wetter mitzufahren. Diese Überlegung kam mir ziemlich schnell nach meinem „Desaster von Cairns“, doch ich wollte zunächst abwarten wie sie die lange Reise und Zeitverschiebung auswirkt und dann auch ein „cleveres“ Rennen fahren.

Die Strecke in Wetter an der Ruhr war flowig, mit vielen Trails und einigen Anstiegen. Zusammen mit U23 Nationalfahrer Ben Zwiehoff, Samuel Rosenkranz und mir bildete sich eine Spitzegruppe, ehe Ben und ich alleine an der Spitze waren. Wir fuhren unseren Rhythmus ohne die großen Attacken. Erst am letzten Berg kurz vor dem Ziel fiel die Entscheidung, aber gegen Bens Antritt hatte ich mit meinen heutigen Beinen nicht viel entgegenzusetzen. SO wie das Rennen gelaufen ist, habe ich es mir für den Trainingszweck gewünscht, auch wenn die Beine nicht in den roten Bereich wollten. Das wollte ich an diesem Tag jedoch unbedingt akzeptieren, denn die „Brechstange“ hätte nach so einer Woche sicher nicht gut getan.

Nächste Woche geht es dann mit dem Bundesligarennen in Saalhausen weiter.

Worldcup #2 Cairns

Im australischen Cairns „auf der anderen Seite der Welt“ fand am Wochenende der zweite UCI MTB Worldcup der Saison statt. Der 5,1 km lange Kurs durch den tropischen Regenwald in der Provinz Queensland war von einem langen Anstieg geprägt. Auch technisch war der Kurs mit vielen Steinen uns Sprüngen ansprechend.

Am Freitag beim Eliminator Sprint konnte ich mich mit der zweiten Qualifikationszeit für die finalen Läufe qualifizieren und dort schlussendlich den achten Platz belegen. Damit war ich super zufrieden, denn mein Augenmerk lag auf dem Sonntag.

Doch am Sonntag war das Cross Country Rennen für mich eigentlich schon vorbei, bevor es überhaupt richtig begonnen hatte. Direkt nach dem Start stürzte ich wie aus dem Nichts und schlug recht hart auf die Schotterpiste auf. Von wo der sturzauslösende Schlag kam? Keine Ahnung. Mein Rad und ich waren recht demoliert und ich wollte nur noch wegen der UCI Punkte weiterfahren. Wenigstens einige UCI Punkte konnte ich mir so sichern, doch über die Enttäuschung trösten auch diese nicht wirklich hinweg.

Gewonnen hat das Rennen Julien Absalon vor Matthias Flückinger und Maxime Marotte.

Worldcup #1 Pietermaritzburg

In Pietermaritzburg, der Hauptstadt der Provinz KwaZulu-Natal, fand am vergangenen Wochenende der erste UCI MTB Worldcup der neuen Saison statt. Die 5,1 km lange Rennstrecke im Cascades-MTB-Park wurde gegenüber der Vorjahre stark verändert und war nun konditionell noch fordernder. Außerdem war auf dem teils staubig-rutschigen Boden eine gute Fahrtechnik gefragt.
Bei meinem ersten Weltcup in der Eliteklasse wollte ich unbeschwert auffahren und das gelang mir mit einem guten Start in der ersten Runde auch. Ich lang in den TopTen und versuchte meinen Rhythmus zu finden, um in diesen Regionen nicht zu überziehen. Doch ab der zweiten Runde hat es sich so angefühlt als hätte mein Körper diese Überlegung falsch eingeordnet. Anstatt einen guten Rhythmus zu finden fühlte es sich für über drei Runden ehr wie der Stand-By Modus an. Ich fand trotz aller Versuche einfach nicht zurück ins Rennen. Erst in den letzten zwei Runden hat es komischer Weise wieder irgendwie „Klick“ gemacht und ich konnte wieder einen etwas höhere Intensität abrufen und mich so noch um gute zehn Plätze auf den 33. Rang schieben. Kein ganz schlechtes Ergebnis, aber alleine schon aufgrund des schlechten Gefühls in der Rennmitte nicht das was ich mir vorgestellt habe, ehr Schadensbegrenzung wie man so schön sagt.
Gewonnen hat das Rennen nach sechs Rundes Doppelolympiasieger Absalon vor einem starken Fumic und Marotte.
In zwei Wochen geht es dann mit dem nächsten Lauf des UCI MTB Worldcups mit einem hoffentlich besseren Gefühl weiter und deshalb freue ich mich schon darauf.

Preview: Course Check in Pietermaritzburg

Tomorrow the UCI MTB Worldcup gets rolling again in Pietermaritzburg/RSA. Check our course inspection with the Focus XC Team!

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Gelungener Saisonauftakt in Israel

Einen super Saisonauftakt konnte ich in diesem Jahr in Israel feiern, genau genommen war
es sogar ein gelungener Doppelauftakt. Denn am Freitag konnte ich zunächst bei UCI C2
Rennen in Haifa gewinnen und am darauffolgenden Samstag diesen Erfolg beim C1 Rennen
in Misgav wiederholen.

Die 4,6 km lange Strecke unweit des Strandes von Haifa war technisch anspruchsvoll und bot
den Fahrern kaum ein schattiges Plätzchen. Ich erwischte einen guten Start und konnte mich
rasch zusammen mit Focus XC Teamkollege Shlomi Haimy und Martin Gluth absetzen. Ab der
zweiten Runde waren mein israelischer Teamkollege und ich dann alleine an der Spitze des
Rennens. Etwa nach Rennhälfte konnte ich mich dann im längsten Anstieg etwas absetzen
und nach sechs zu fahrenden Runden die neue Saison mit einem Sieg beginnen. Auf Rang
drei folgen Shlomi Haimy und Martin Gluth.

Bereits am nächsten Tag folgte weiter nord-östlich in Misgav das nächste Rennen. Die mit
6,5 km recht lange Strecke verlangte dem nun doch recht müden Körper einiges ab, viele
kurze, steile Anstiege und dicke Felsen auf den Trails sorgten nicht nur für brennenden
Beine, sondern forderten den ganzen Körper. Im nahezu gleich besetzten Feld vom Vortag
erwischte ich einen guten Start und nachdem in der ersten Runde kurzzeitig drei Fahrer eine
Spitzengruppe bildeten entstand eine fünfköpfige Führungsgruppe, die so auch über weite
Strecken des Rennen bestehen blieb. Erst in der vorletzten von fünf zu fahrenden Runden
konnten sich Shlomi Haimy, ein weiterer Russe und ich uns etwas absetzen und so entschied
sich das Rennen erst in der letzten Runde am letzten Anstieg. Zusammen mit Shlomi Haimy
durchsetzen.

CX DM Döhlau

Im bayerischen Döhlau bei Hof wurden am vergangenen Wochenende die Deutschen Cross Meisterschaften ausgetragen. Bei meiner ersten Crossmeisterschaft in der Eliteklasse durfte ich aus der letzten Reihe in das elf Runden lange Rennen gehen.

Der schnelle Start auf der Straße gelang mir mäßig, doch am Asphaltziehweg konnte ich einige Plätze gutmachen. Ich fand auf der gut 2 km langen, teils rutschigen aber gut zu befahrenden Strecke schnell einen guten Rhythmus und traf die Linien. So war ich nach drei Runden plötzlich hinter dem Spitzentrio auf Rang vier. Als sich die Crossspezialisten in dieser Phase des Rennens taktisch belauerten, kam ich sogar noch sehr nah heran. Mit noch acht zu fahrenden Runden fehlte mir in dieser Phase vielleicht etwas Mut noch mehr zu investieren und somit zu riskieren. Ich konzentrierte mich darauf meinen Rhythmus durchzuziehen und wurde dafür hinter den Favoriten Walsleben, Meisen und Weber mit dem vierten Rang belohnt. Recht überraschend und umso größer war die Freude darüber.

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