Teamcamp Italien

Nur noch weniger als einen Monat bis zum Bundesligaauftakt in Bad Säckingen und so traf sich in der vergangenen Woche das Focus XC Team in Italien am Fuße des Monte Grappa um die finalen Vorbereitungen zu treffen. Fotoshooting, Videodreh, Materialtests und einige Trainingsfahrten standen auf dem Plan um für die neue Saison bereit zu sein. Schaut immer mal wieder vorbei, ich werde die ersten Fotos und Videos schon bald online stellen.

Das Bike muss passen!

Was nützt einem das schnellst Bike und stundenlanges Training, wenn die Kraft nicht richtig ankommt oder sogar Sitzbeschwerden auf dem Rad aufkommen?

Da ich in diesem Jahr auf das Focus Raven 29R umgestiegen bin, war ich bei GebioMized in Münster zu Gast um den neuen „Untersatz“ auf mich anzupassen. Für mich ist es natürlich besonders interessant, ob ich meine Kraft effizient aufs Bike übertragen kann. Dazu haben wir einige Messungen mit einer Drucksohle im Schuh durchgeführt und alles per Video analysiert. Aber auch bequem sitzen sollte ich und so wurden auch die neuen Fiziksättel mit einer Druckmesstechnik versehen. So ergaben sich interessante Ergebnisse und auch einige Sachen, an denen ich arbeiten sollte.

Aber nicht nur für Rennfahrer ist ein solches Bikefitting sinnvoll. Im Grunde kann jeder Radfahrer sein Wohlbefinden auf dem Rad steigern, indem er sich professionelle Unterstützung sucht. Dabei spielt auch die Vorbeugung von Fehlhaltungen und somit von Spätfolgen einer falschen Sitzposition eine Rolle.

Wenn ihr euch nun denkt so ein Bikefitting wäre auch was für euch, dann schaut doch einfach mal hier rein.

New Focus Raven 29R

New Focus Raven 29R!

Spec’s:

Rahmen: Focus Rahem 29R, RH 48

Gabel: DT Swiss XXM 100

Antrieb: Sram XX1, 36er Kettenblatt

Bremsen: Avid XX

Laufräder: DT Swiss

Vorbai/Lenker/Sattelstütze: FSA K-Force Carbon

Pedale: Crank Brother Egg Beater 4ti

Jetzt liegt es also an mir!

Red Bull TV Produktion

Der Mountainbikeweltcup wird auch in diesem Jahr von Red Bull live im Web übertragen. Mit noch mehr Equipment und Aufnahmen soll die Qualität der Übertragung noch weiter gehoben werden. Dadurch könnten in Zukunft auch noch andere Türen öffnen…

Hier geht’s zum ganzen Artikel auf aCrosstheCountry.

Bereit?

Um die Vorbereitungen für die neue Saison weiter voran zu treiben, war ich in den letzten knapp zwei Wochen mit der Nationalmannschaft des BDR auf Mallorca. Bei großenteils gutem Wetter ging es mit dem Straßenrad vom Norden der Insel aus in die Berge oder flach zum „Kilometer sammeln“ über die Insel. In der Gruppe hat das Training gleich noch mehr Spaß gemacht und so konnte ich an einem Tag zum ersten mal in meinem Leben die 200km-Marke knacken. Am Ende dieses Tages hatte ich knapp 220km auf der Uhr! Nach den langen Einheiten geht es nun wieder ab auf die groben Stellen des Focus Raven 29R’s und an die spezifischeren Einheiten!

Hier gibt es einige Eindrücke!

Trainingscamp Mallorca

Seit etwas mehr als einer Woche bin ich mit der Nationalmannschaft an der Playa de Muro im Norden Mallorcas um einige Kilometer zu sammeln. Diesmal bin ich nicht auf den groben Stollen meines Focus Raven 29R´s unterwegs, stattdessen spulen wir einige Kilometer auf dem Straßenrad ab. Das Wetter passt soweit, auch wenn der kräftige Wind in den letzten Tagen oft unser Trainingspartner war. Dafür hat sich die Sonne auch schon des Öfteren gezeigt.

Deutsche Meisterschaften Radcross

Nachdem in der norddeutschen Solestadt Bad Salzdetfurth schon einige Deutsche Meisterschaften im Mountainbike ausgetragen wurden, waren die Veranstalter dort gerüstet für die Ausrichtung der deutschen Radcrossmeisterschaften am 12. Und 13. Januar. Die attraktive Runde mit einigen Laufpassagen war stellenweise gefroren, an anderen Stellen wiederum tief und matschig und forderte den Fahrern somit einiges ab.

In der U23 Klasse waren erneut die Medaillengewinner des letzten Jahres Michael Schweizer und Yannick Meyer favorisiert. Doch in der zweiten Runde war ich als Mountainbiker es zunächst, der für erste Akzente sorgte, als ich mit einem Vorsprung von etwa 10 Sekunden in den Start- und Zielbereich zurück kam. Nachdem zunächst noch die andern zwei Mountainbiker im Feld Julian Schelb und Christian Pfäffle versuchten die Verfolgergruppe zu kontrollieren, machten die Crossspezialisten nun Druck. Mein Vorsprung schrumpfte. Da habe ich mich entschlossen zu versuchen mich etwas zu erholen, sodass die Verfolger wieder aufschlossen. In den nächsten Runden entwickelte sich ein enges und spannendes Rennen, indem meist fünf Fahrer in Schlagdistanz zur Goldmedaille lagen. Drei Runden vor Schluss war es zu nächst Michael Schweizer, der für eine Attacke sorgte, jedoch nicht weg kam. Als in der vorletzten Runde Yannick Geisler das Tempo erhöhte, konnte nur ich an seinem Hinterrad bleiben. Mit einem kleinen Vorsprung gingen wir beide in die entscheidende letzte Runde. Erst ein matschiger Berg mit einer kleinen matschigen Abfahrt 200-300m vor dem Ziel brachte die Entscheidung. Ich habe die Runden zuvor gemerkt, dass ich da sehr gut hoch komme und einen kleinen Vorsprung mitbringen kann. Also war es mein Ziel als erster in diese Passage zu gehen. Und tatsächlich ging meine Taktik auf und kam mit ein paar Meter Vorsprung auf die Zielgerade und konnte so meinen ersten Deutschen Meistertitel im Radcross vor Jannick Geisler feiern. Auf der letzten Runden fing Silvio Herklotz Michael Schweizer noch vom Bronzerang ab.

Unglaublich, damit hätte ich nicht gerechnet! Ich hatte schon gehofft, dass es gut geht, aber so gut?! Nein, das habe ich nicht gedacht.

Int. Centrumcross van Surhuisterveen

Kurz nach dem Jahreswechsel stand ich am 3. Januar beim internationalen Centrumcross van Surhuisterveen erstmals bei einem Crossrennen im Ausland am Start. Auf der Startliste standen Nationale Meister, Ex-Weltmeister und vieles was Rang und Namen hat und so stand für mich Erfahrung sammeln und sich quälen auf dem Programm. Ich erwischte auf der schnellen Startgerade einen schlechten Start, konnte dann aber dann einige Positionen gut machen. Eine etwas größere Gruppe verlor ich leider in Runde drei von acht und so war ich von dort an alleine unterwegs. Die vielen tiefen Wiesenabschnitte mit Laufpassagen war ich nicht gewöhnt und dementsprechend schwer fiel es mir. Doch konnte ich am Ende mit dem 20. Rang ein gutes Rennen für mich verbuchen und bin mit Blick auf die CX Meisterschaften am nächsten Wochenende voll zufrieden.

Gewonnen hat das Rennen Rob Peeters vor van Amerongen und Walsleben.

Hier findet ihr noch ein kleines Video, aufgenommen mit der Brustkamera in der Pit-Zone.

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