Teamcamp Oberjoch/Allgäu

Yeeees we had some great fun and good trainings with the Focus XC Team in the German alps.  Thank you Panoramahotel Oberjoch for the awesome hospitality in the last ten days.

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Vertrag um weitere drei Jahre verlängert

Ich wusste es bereits einige Zeit, gestern kam nun auch die offizielle Pressemitteilung dazu raus: Ich habe meinen Vertrag beim Focus XC Team um drei weitere Jahre verlängert. Ich freue mich extrem darüber, die komplette Pressemitteilung findet ihr hier.

Weser Ems Cup Goldenstedt

Rund um den Hartenbersee in Goldenstedt ging es am Wochenende beim Weser Ems Cup. Die etwa 3 km lange Strecke enthielt viele Kurven und einigen Sandpassagen, war aber dennoch schnell. Ich konnte nach dem Start aus den hinteren Reihen schnell vor kommen und mich bereits in der ersten Runde absetzen und nach acht Runden auch gewinnen.

Nach einer harten Trainingswoche bzw. Periode mit einigen Crossrennen habe ich nun endlich eine ruhigere Woche vor mir.

Superprestige Gieten

Echtes Cyclocrossfeeling gab es am Wochenende beim Superprestige in Gieten in den Niederlanden. Neben Weltmeister Nys waren fast alle Topleute am Start. Die 2,3km lange Strecke mit einigen Sandpassagen war sehr schnell und hat sehr viel Spaß gemacht.
Nachdem ich mich beim Start auf der schnellen Asphaltstraße vornehm zurück hielt, versuchte ich danach aufzudrehen. Teils klappte dies kurzzeitig, teilweise flog ich aber auch durch den Sand, das wichtigste an diesem Tag hatte ich aber die ganze Zeit: Spass. Außer in der tiefen Laufpassage, in der ich in jeder Runde richtig viel Zeit verloren hab.
Drei Runden vor Rennende wurde ich auf Rang 30 wegen überrundungsgefahr raus gewunken und konnte dann noch etwas zuschauen, wie die Cross-Pros ihre Maschinen durch den Sand bewegen und wie schnell sie den Berg hochlaufen können.
Die Strecke möchte ich in den nächsten Jahren jedenfalls nochmal ausgeruht und frisch fahren, dann macht sich nämlich sicher noch mehr Spaß.

 

 

C2 Cyclocross Wiesbaden

Nach der Ruhepause und einigen Wochen Training ging es heute für mich beim UCI C2 Rennen in Wiesbaden an den Start. Die 2,5 km lange Strecke war vom Regen der Vortage aufgeweicht, tief und kräftezehrend, richtige Cyclocrossbedingungen also.

Ich erwischte einen guten Start und konnte in der ersten Runde ganz vorne dabei sein. In den nächsten vier Runden fehlte mir jedoch etwas die Tempohärte und erst in der zweiten Rennhälfte hatte ich das Gefühl, dass der „Motor“ wieder richtig dreht. Kurz vor Rennende erreichte ich so die Gruppe die um die letzten Podestplätze kämpfte, um mich dann durch zwei Stürze in der rutschigen Wiese gleich wieder zu verabschieden. Nach 10 Runden wurde ich so sechster. Gewonnen hat der französoische Meister Mourey.

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Saisonrückblick 2013

Mit dem Weltcupfinale in Norwegen ist für mich die Bikesaison 2013 zu Ende gegangen. Zeit um etwas abzuschalten, dem Körper wohlverdiente Erholung zu schenken, mal andere Seiten des Lebens zu entdecken aber auch Zeit ein Fazit zu ziehen.

Für mich persönlich war 2013 meine wahrscheinlich beste Saison bisher. Mit dem Weltcupsieg vor heimischem Publikum in Albstadt ging ein Traum in Erfüllung. Dass es dann in Val di Sole mit einem weiteren Sieg klappen sollte, ist unglaublich. Das ich am Ende der Saison in Norwegen als erster Deutscher den U23 Gesamtweltcup gewinnen konnte ist einfach unbeschreiblich für mich, mein bisher größter Erfolg. Aber auch die Bronze Medaille bei meiner ersten Elite DM hinter den etablieren Milatz und Kurschat oder WM-Bronze im  Team Raley waren Highlights. Ich war mit meiner Form eigentlich das ganze Jahr über „da“, dennoch gab es in diesem Jahr auch einige bittere Momente, wie sie eben im Sport dazu gehören. Das Weltcupführungstrikot im zweiten Lauf in Nove Mesto kampflos hergeben zu müssen war sicher einer. Eine meiner größten Enttäuschungen erlebte ich bei der WM. Gut ins Rennen gekommen, Platten gefahren und mit „Nichts“ nach Hause gegangen. Sicher stimmt das nicht so ganz, aber so hat es sich angefühlt. Deshalb wollte ich beim Weltcupfinale in Hafjell noch einmal zeigen was in mir steckt. So ging ich das Rennen auch an, doch als ich in der zweiten Runde in Führung liegend auf einer Wiesenpassage einen Platten bekam, war dieser Wunsch vorbei. Enttäuschungen und Rückschläge gehören dazu, dennoch habe ich nach diesen beiden Rennen etwas mehr Zeit gebraucht um wieder die Erfolge und schönen Momente in der 2013er Saison zu sehen.

In solch Momenten helfen einen Aufbauende Worte enorm. Aber Erfolge mit anderen teilen ist noch viel schöner. Doch alleine sind diese nicht möglich, Erfolge erreicht man nur als Team. In der ganzen Saison haben mich  mein Team Focus XC, Trainer, meine Familie, Freundin, Freunden, die Nationalmannschaft und viele andere wahnsinnig unterstützt. Ohne diese Unterstützung wären all die Erfolge nicht möglich gewesen und die Enttäuschungen oder Niederlagen hätten doppelt so viel geschmerzt. Deshalb möchte ich mich bei all denen Bedanken, die mich in irgendeiner Weise unterstützt haben: DANKE!

Klickt euch durch die Galerie mit meinen Top-Shoots von jedem Rennen und kurzen Kommentaren.

Weltcupfinale Hafjell

Hafjell in Norwegen war am vergangenen Wochenende Austragungsort des UCI MTB Worldcupfinales. Der  3,8 km lange Rundkurs am olympischen Ski-Hang von 1994 war konditionell sehr fordernd,  hielt technische Passagen bereit und war vor allem mit unzähligen spitzen Steinen übersäht.

Als Gesamtführender hatte ich eine gute Ausgangsposition, sollte der Schweizer Indergand oder der Franzose Drechou gewinnen, müsste ich 11. Bzw. 12. werden. Doch mein Ziel war es nicht, nur auf Gesamtwertung zu fahren, ich wollte noch einmal zeigen, dass ich gut drauf bin und mit mir zu rechnen ist.

Ich erwischte einen guten Start ins U23 Rennen und mir gelang es noch vor der ersten technischen Passage mich an die Spitze des Feldes zu setzen. Als ich mich danach umsah, hatte ich plötzlichen einen Vorsprung. Ich erinnerte mich an Albstadt und Val di Sole und versuchte durch zu ziehen. Nach der ersten Runde betrug mein Vorsprung 16 Sek. In der zweiten Runde kurz hinter  der technischen Zone auf einer einfachen flachen Wiesenpassage dann plötzlich „pffff“. „Warum? Das war doch gar nichts“ dachte ich mir, während ich auf der Felge die zwei Anstiege zur nächsten technischen Zone bewältigte. Auf Platz 16 ging ich wieder ins Rennen. Ich versuchte so schnell es ging wieder auf Platz 11 vor zu fahren, um die Gesamtwertung immer in meinen Händen zu wissen. Das gelang mir und so versuchte ich den 11. Platz nur noch zu verwalten, für mehr war nach diesem Pech die Motivation am Saisonende einfach zu gering. Das Rennen gewann der Franzose Sarrou vor dem Neuseeländer Cooper und dem Niederländer van der Heijden.

Ich konnte mir so jedoch als erster Deutscher überhaupt den Gesamtweltcupsieg holen und das tröstet mich doch sehr über den Platten hinweg und macht mich extrem glücklich.

C2 Rennen in Zoetermeer

Eine Woche nach der WM fand in Zoetermeer nahe der niederländischen Nordseeküste ein C2 Rennen statt. So nutzten einige schnelle Leute die Chance um UCI Weltranglistenpunkte zu kämpfen. Die etwa 4,4 km lange Strecke im „cyclocross-style“ wurde durch den teilzeits einsetzenden Regen stückweise tückisch und war durch die vielen kurzen aber steilen Anstiege auch kräfteraubend.

Ich erwischte einen guten Start und bog auf der ersten Position ins Gelände ein. In der zweiten Runde rutschte mein Hinterrad in einem Anstieg durch und der Belgier van Hoovels setzte sich ab und fuhr fortan alleine dem Sieg entgegen. Dahinter wurden Jens Schuermanns und ich nach etwa fünf von acht zu fahrenden Runden vom belgischen Top Crosser Meussen und einem weiteren Belgier eingeholt. Ich war schon etwas abgehangen und wollte ehr ohne zu überziehen zu Ende fahren, als ich in der vorletzten Runde bemerkte, dass die Fahrer vor mir etwas nachließen. Ich kam mit der nun abttrocknenden Strecke auch wieder besser zurecht und so legte ich in der letzten Runde noch einmal zu und konnte mir so hinter van Hoovels und Meussen den dritten Rang sichern.

Nächste Woche steht mit dem Weltcupfinale in Hafjell/NOR ein weiteres wichtiges, zugleich aber auch das letzte Rennen der Saison für mich auf dem Programm. Dementsprechend freue ich mich schon darauf.

Weltmeisterschaft Pietermaritzburg

Das südafrikanische Pietermaritzburg war in diesem Jahr Austragungsort der UCI MTB Weltmeisterschaften. Die 4,2 km lange Strecke war schnell, teils flowig, technisch und mit ihren Anstiegen auch hart.

Ich erwischte einen guten Start in das U23 Rennen und ging auf der weiten Position hinter dem Italiener Kerschbaumer in den ersten Anstieg. Im zweiten Anstieg musste ich zwar einige Sekunden reißen lassen, konnte aber in der Abfahrt das Loch wieder schließen. So fand ich mich nach eineinhalb Runden zusammen mit zwei Italienern an der Spitze des Rennens wieder. Am Berg fuhr ich mein Tempo und der Plan war es dafür in den Abfahrten sauber und zügig unterwegs zu sein. Ende der zweiten Runde, im letzten Steinfeld, war ich fast wieder an den beiden Italienern dran, als meine Medaillenhoffnungen auf Rang drei liegend buchstäblich in Luft auf gingen:  Im recht dunklen Steinfeld „Tree House“ sah ich die Line schwer, strauchelte leicht und machte kurz die Bremsen auf um einem Sturz zu entgehen. Dabei muss ich mir irgendwie einen Platten am Vorderrad eingefangen haben. Fast zwei Minuten verlor ich bis ich das Rennen wieder fortsetzen konnte. Ich versuchte einen Aufholjagt zu starten, doch die Beine gingen nach dem Laufen und Stehen nicht mehr so recht. Im Wissen dass die Medaille weg war, war es fortan ein Kampf. Ich konnte zwar noch von Rang 17 auf den zehnten Platz vor fahren, doch das war für mich nur wenig Trost. Weltmeister wurde der Italiener Gerhart Kerschbaumer vor Julian Schelb, der eine furiose wie starke Aufholjagt zeigte und mit Silber belohnt wurde. Bronze ging an den Niederländer van der Heijden.

Ich bin hier her gekommen um um eine Medaille zu kämpfen, habe mich mit bestem Gewissen vorbereitet. Und dann zerstört ein Platten in einer solch aussichtsreichen Situation alles. Sicherlich eine meiner größten Enttäuschungen, die auch noch einige Tage anhalten wird.

WM Team Raley Pietermaritzburg

Den Auftakt der UCM MTB Weltmeisterschaften im südafrikanischem Pietermaritzburg bildete gestern der Staffel-Wettbewerb. Mit der deutschen Staffel um Manuel Fumic, Georg Egger, Hanna Klein und mir konnten wir nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Sabine Spitz doch ziemlich überraschend die Bronzemedaille hinter den Teams aus Italien und Frankreich holen.

Ich ging als Startfahrer ins Rennen und fand mich nach einer halben Runde an der Spitze des Feldes wieder. Am zweiten längeren Berg versuchte ich an Fontana aus Italien dran zu bleiben, überzog dabei jedoch etwas. So zogen vor dem letzten Trail zwar noch zwei Nationen vorbei, doch ich konnte am Hinterrad bleiben und so in der Verfolgergruppe mit 22 Sek. Rückstand auf den Olympiadritten Fontana wechseln. Georg und Hanna waren danach an der Reihe. Auf Platz sieben übergab Hanna an Manuel, der mit einer fulminanten Schlussrunde noch auf den Bronzerang fuhr. Eine super Auftakt und Belohnung für eine tolle Teamleistung.

Jetzt freue ich mich bereits richtig auf das U23 Rennen am Freitag.