WC Val di Sole

Mit dem Weltcupfinale im italienischen Val di Sole fand am Wochenende das erster der letzten zwei großen Saisonrennen statt.
Hohe Temperaturen, steile Anstiege und keine Erholungsphasen auf der 3,9km langen Runde sorgten für sehr fordernde Bedingungen.
Mit Startnummer 47 gelang mir ein super Start und ich reihte mich unter den besten 30 ein. Ich dachte ich hätte bereits einen super Rhythmus gefunden, doch kamen gegen Rennmitte einige recht zähe Runden auf mich zu, in denen ich auch einige Positionen verlor.
Doch gelang es mir den Hebel in den letzten zwei Runden noch einmal umzulegen und mich auf Platz 29 vorzuschieben.
Sein sechstes Weltcuprennen in Folge gewonnen hat der Schweizer Nino Schurter vor Stephan Tempier und Julien Absalon.
Nun geht es bereits am Dienstag mit der Nationalmannschaft des BDR weiter nach Cairns, wo die Weltmeisterschaften ausgetragen werden.

BeNeLux Cup Kluisbergen

Die Vorbereitungen auf den letzten großen Highlights der Saison sind fast abgeschlossen und so war mir das C2 Rennen im belgischen Kluisbergen noch einmal wichtig als Standortbestimmung bevor es nächste zum Weltcupfinale nach Val di Sole geht.
Da sich auf der schnellen und 5,3 km langen Runde schnell eine 8-köpfige Spitzengruppe bildete, wurde es zunächst teils taktisch. Somit war Achtsamkeit gefragt, um die entscheidenden Attacken nicht zu verpassen. Gegen Rennmitte führten diverse Tempoverschärfungen dazu, dass sich die Gruppe halbierte. 
Bei der nächsten Attacke war ich dann auch am Limit, konnte aber zusammen mit Cyclocross-Spezialist Kevin Pouwels grade noch einmal den Kontakt zu Hans Peking herstellen. Zu dritt kamen wir bis kurz vors Ziel, als die beiden antraten und die Entscheidung im Sprint unter sich ausmachten. Mit dem besseren Ende für Pouwels.
Ich war jedoch super happy mit meinem dritten Rang, habe mich trotz intensivem Training unter der Woche sehr gut gefühlt und konnte im Rennen stets vorne dabei sein.

WC Mt St Anne

Der Weltcup in Mt St Anne an der kanadischen Ostküste ist ein absoluter Klassiker im Rennkalender und trotzdem zählt die 4,3km lange Strecke zu den technisch wie konditionell anspruchsvollsten Kursen.
Mit Nummer 44 gelang mir ein guter Start, in der zweiten und dritten Runde musste ich dann ziemlich kämpfen um die Beine am drehen zu halten. Das gelang mir und in der zweiten Rennhälfte ging es mir wieder besser und ich zog meinen Rhythmus durch und erreichte das Ziel auf einem soliden 33. Rang. 

Der Sieg ging bereits zum fünften Mal in Folge an den Schweizer Weltmeister Nino Schuster vor Stephan Tempier und Gerhard Kirschbaumer.

Bis zum Weltcupfinale in Val di Sole in drei Wochen möchte ich noch hier und da kleine Anpassungen erzielen und freue mich auf das große Saisonfinale.