Worldcup Albstadt

Tausende Zuschauer, strahlender Sonnenschein und spannende Rennen sorgten dafür, dass der zweite Weltcup der Saison in Albstadt zu einem Mountainbike Spektakel wurde.
Die 3,7km lange Strecke im Bullentäle wurde nochmals um einige Highlights erweitert, nur die Anstiege und Abfahrten blieben wie in den letzten Jahren: steil und hart.

Ich war nach dem letzten Wochenende ziemlich motiviert, beim Heimweltcup ein weitaus besseres Rennen zu fahren.
Zunächst erwischte ich zwar einen ehr schlechten Start. Doch dann konnte ich angetrieben von den frenetischen Fans im
Bullentäle Position um Position gut machen. Immer lauter werdende Zurufe haben mich Runde für Runde enorme motiviert, sodass ich mich schlussendlich als 14. riesig über mein bestes Weltcupresultat freuen konnte.

Gewonnen hat den Weltcup der Schweizer Nino Schurter vor Cyclocrossstar van der Pool und dem Neuseeländer Antoon Cooper.

 

Weltcup Nove Mesto

Tops und Flops in Nove Mesto passt als Überschrift für den Weltcupauftakt am Wochenende in Nove Mesto wohl ganz gut.
Am Freitag Abend konnte ich beim Shortrace meinen ersten internationalen Saisonsieg einfahren. Zwar zählt das Format (noch) nicht zum Weltcup, dennoch habe ich mich sehr über den Erfolg gefreut.
Somit eigentliche Rückenwind für den Weltcupauftakt am Sonntag.
Ich war recht diesmal recht angespannt und ein Sturz am Start direkt vor mir forcierten meine Anspannung. Schließlich wusste ich über meine Form und Verfassung und hatte ehrlich gesagt schon auch mit einem guten Ergebnis geliebäugelt. Das sah ich so gleich davon ziehen. Ich fand nicht die passende Einstellung zur neuen Rennsituation und stieg nach einem Platten in Runde 2 aus.
Ich hoffe, dass sich mein derzeitiger Frust und Unmut über mich selbst in der nächsten Woche in Albstadt in extra Motivation umwandelt. Und vom Flop wieder zum Top.

Bundesliga Gedern

Einsetzender Regen eine Stunde vor dem Start des Bundesligarennens im hessischen Gedern versetze die kurvenreiche Strecke in der Ortenau in eine Rutschbahn und so entwickelte sich ein teils spezielles Rennen.
Ich kam ab der zweiten Runde gut zurecht und lag zusammen mit dem späteren Sieger Milan Vader aus den Niederlanden und Ben Zwiehoff in Führung. Zwar rutschten alle Fahrer mal rum, doch in der fünften von sieben Runden verlor ich komischer Weise komplett den Faden und meinen Rhythmus, musste das Führungsduo ziehen lassen und durch zwei, drei Fahrfehler mit Bodenkontakt hatte ich auch den Vorsprung auf die folgenden Platze viel zu schnell verspielt. Jedoch fand ich in der folgenden Runde wieder annähernd zurück in die Spur und durch zwei Plattfüße vor mir liegender Fahrer konnte ich bis kurz vorm letzten Anstieg noch auf Rang drei fahren, bevor ich mich `entschloss` ein weiteres Mal in einen Busch zu rutschen. Danach wollte ich den letzten Berg zum Ziel einfach nur noch schaffen (buchstäblich, die Reifen sind teilweise ganz schön durchgedreht…) und kam letztendlich auf Rang fünf ins Ziel. Simon Stiebjan war einer der Fahrer, die mich am letzten Berg noch überholten und nur wenig später Ben Zwiehoff im Sprint noch auf Platz drei verdrängen.

Nun geht es zum ersten Highlight, dem Weltcupauftakt in Nove Mesto. Dort werde ich bereits am Freitag Abend beim neuen Shortrace am Start stehen. Zwar zählt dieses noch nicht zum Weltcup, aber vielleicht ja in Zukunft…

Bike the Rock Heubach

Auch in diesem Jahr lockte das renommiere Bike the Rock Festival wieder Weltklasseathleten aus ganz Europa auf die schwäbische Ostalb. Auf der 4km langen Strecke galt es pro Runde 220hm hinauf zum Heubacher Rosenstein zu absolvieren.
Doch schon bevor es zum ersten Mal nach dem Start in den langen Anstieg ging, erlebte ich einen herben Dämpfer: In der zweiten Kurve fuhr ein Konkurrent eine Welle und beförderte mich so zu Boden. Als letzter machte ich mich somit auf die sechs Runden. Ich wollte einfach meinen Rhythmus durchziehen, wie ich es mir auch ohne dieses Unglück vorgenommen hatte. Wie gut das funktionierte, hat mich jedoch selber überrascht: Runde für Runde fuhr ich weiter nach vorne und hätte irgendwann die Gruppe um Platz fünf erreicht und sah sogar Rekordweltcupsieger Julien Absalon vor mir. Im Kampf um die Platz fuhr ich in der letzten Runde noch einen Platten und erreichte somit das Ziel als neunter. Happy und auch etwas stolz einerseits, etwas unglücklich über die Startphase andererseits. Vor dem Rennen hätte ich Platz 9 sofort unterschrieben…. 
 
Gewonnen hat der Schweizer Matthias Flückinger vor Jordan Sarrou und Focus XC Teamkollege Florian Vogel.