NRW Cup Finale Remscheid

Zum Abschluss habe ich mir doch noch ein letztes mal für die Saison 2016 eine Startnummer an den Lenker geheftet und bin das Finale des NRW Cups in Remscheid gefahren. Eine Rennserie, in der ich aufgewachsen bin und somit freute ich mich auf viele bekannte Gesichter und einen schönen Sonntag bei super Herbstwetter.
Das Rennen verlief mit einem Sieg vor Gerrit Rosenkranz und Tobias Roetermund auch nochmal richtig gut.

Anschließend ging es mit einigen Trainingskumpels zum Saison-Closing etwa 100km mit dem Rad nach Hause. Ein richtig, richtig cooler Sonntag zum Ende einer schönen und erfolgreichen Saison für mich. Danke an alle, die daran beteiligt waren!
Ich bin jetzt erstmal einige Wochen raus und freue mich schon meine „Radfahrerbräune“ unter der Sonne Rhodos` abzuschwächen. Ganz verschwinden wird sie wohl so schnell nicht…

Bundesligafinale Titisee

Zum Bundesligafinale im schwarzwäldischem Titisee zeigte sich der Deutsche Spätsommer von seiner herbstlichen Seite und sorgte mit kühlen Temperaturen und Regen dafür, dass den dem hochkarätigen Fahrerfeld nach einer langen Saison noch einmal alles, besonders an Motivation abverlangt wurde.

Ich startete ordentlich in das Rennen doch ein richtiger Rennfloh kam nicht auf. Zwar hatte ich ab der zweiten von sieben Runden einen guten Rhythmus und die doch zahlreichen Zuschauer waren super, doch war es das ganze Rennen übern eine Motivationsherausforderung. Als ich mich in der letzten Runde etwas überrascht auf dem fünften Platz wiederfand, hat es plötzlich doch noch Spass gemacht, die letzten Anstiege der Saison zu absolvieren.
Gewonnen hat Lokalmatador und Mitveranstalter Simon Stiebjan, der somit für einen Bilderbuchabschluss einer tollen Organisation sogar. Die Ränge zwei und drei gingen an Teamkollege Florian Vogel und den Franzosen Antoine Bouquet. Vor mir kam noch Vizeeuropameister Fabian Giger ins Ziel.

In der Bundesligagesamtwertung reichte es für mich noch für den vierten Platz und somit konnte ich trotz des zähen Rennens einen gelungenen Saisonausklang für mich feiern. Da wir nun noch für drei Tage mit dem Focus XC Dem in Freiburg zum Techniktraining weilen, verschiebt sich der Beginn meiner radfreien Zeit noch bis nächste Woche. Also vielleicht überlege ich es mir ja doch noch anderes und fahre am Wochenende nochmal ein finales Saisonrennen…

 

Autumn Ride Obertraun

Auch in der österreichischen Dachsteinregion zeigte sich der Spätsommer von seiner schönsten Seite. Zwar gab es zum Ende einer langen Saison nicht mehr die riesigen Startfelder, doch dafür fanden einige sehr schnelle Fahrer den Weg zum C1 Rennen in der Bikesportarena in Obertraun.
Die 4,2 km lange Strecke wurde über die letzten Jahre mit dem Ziel einen Weltcup auszurichten neu gebaut und auch der Veranstalter scheute keine Mühen.

Ich startete gut und wollte mir mein Rennen dann gut einteilen, da die oft steilen Anstiege schnell zum überziehen verleiten würden. So schob ich mich vom achten Rang in der zweiten Runde stetig nach vorne und hatte die Verfolgergruppe hinter dem Führungsduo bereits in Reichweite, als mich ein technischer Defekt an der Kette ereilte. Ich konnte meine Fahrt zwar recht bald fortsetzen, doch verlor ich wieder zwei Plätze und so reichte meine Motivation ’nur noch‘ um diesen zu verteidigen.

Mein Teamkollege Florian Vogel konnte sich in der letzten Runde den Sieg vor Gerhard Kerschbaumer und Martin Loo sichern.

Vier Runden lief es für mich super nach Plan, nur der Defekt stand so nicht im ‚Drehbuch‘ und so bin ich trotz der sich stark dem Ende zuneigenden Saison nochmals super motiviert für das Bundesligafinale am kommenden Wochenende in Titisee.

Worldcup final Vallnord

The height of Andorra hosted the last round of the 2016 UCI MTB Worldcup. With an altitude of over 1900m above sea level the 4,2km long track on the skislopes of Vallnord did not forgive any overpacing. So as I’m used to sealevel at home my tactic was to ride clever and with rhythm.

After a good start I finished the first loop within the Top30. But somehow I could not increase or even hold my rhythm on that day. So already in lap two of seven a big suffer started for me which did pay off at least in the end by overtaking riders again and taking an ok 35. place.
Sure I was aiming for more and was not happy about my legs but I just gave it absolutely all and so I guess I should and can be happy with that place and my performance.

French man Julian Absalon took both the daily and overall win ahead of Ondrej Cink and Pablo Rodriguez.

Even the season is about to close the next race is already next weekend in Obertraun (Aut).

Weltcup Finale Vallnord

Im Pyrenäenstaat Andorra fand die finale Runde des UCI MTB Worldcups statt. Die Höhenlage von über 1900m üNN sorgte für spezielle Verhältnisse und so war es meine Taktik als „Flachländer“ nicht zu überziehen, denn das würde auf der 4,2 km langen Runde im Skigebiet von Vallnord nicht verziehen.

Mir gelang ein guter Start und unter den besten 30 kam ich aus der erst Runde, doch komischerweise konnte ich diesmal meinen Rhythmus nicht erhöhen und nicht einmal wirklich halten… So begann bereits ab der zweiten von sieben Runden ein rechts Leiden, was sich aber zu Rennende noch etwas auszahlen sollte. So konnte ich nochmal einige Fahrer überholen und den Weltcup auf den 35. Rang beenden. Meine Zielsetzung war zwar eine andere und auch über meine Beine an diesem Tag kann ich nicht wirklich glücklich sein, doch hätte ich im Ziel keinen Meter schneller fahren können und somit sollte ich auch zufrieden mit der Platzierung und vor allem meiner Leistung sein.

Gewonnen hat das Rennen und den Gesamtweltcup der Franzose Julien Absalon vor Ondrej Cink und Pablo Rodriguez.

Am kommenden Wochenende geht es für mich noch zum Autumn Ride ins österreichische Obertraun.