Internazionali d Milano

Am Ostermonatg ging es für mich beim ersten ‚richtigen‘ Cross Country Rennen der Saison in Mailand an den Start. Typisch italienisch war die Stimmung an der 4km langen Strecke trotz wechselhaftem Wetter gut, was die sehr, sehr steilen Anstiege jedoch nicht wirklich einfacher machte…
Ich erwischte im starken und großen Fahrerfeld um Weltmeister Nino Schurter einen super Start und reihte mich in den TopTen ein. Leichte Magenprobleme gegen Rennmitte sorgten für einen kleinen ‚Hänger‘ jedoch konnte ich mich in den letzten der acht zu fahrenden Runden noch einmal an einige Fahrer heransaugen und mich noch einige Platze auf Rang 12 nach vorne schieben. So bin ich happy mit meinem Rennen, welches ich 3:48min hinter dem Sieger Nino Schurter beendete. Ein kleines ‚eigentlich‘ möchte ich dann doch nachschieben, denn die kleinen Ungereimtheiten zur Rennmitte möchte ich beim nächsten Rennen am ersten Aprilwochenende in Langenlois noch abschalten.

Saisonauftakt Zypern

Mit dem MTB Etappenrennen Sunshincup der HC Kategorie bin ich in der vergangenen Saisonin die neue Saison gestartet. Dass dies eine olympische ist, hat man mit Blick auf die Startliste gesehen: angeführt von Olympiasieger Jaroslav Kulhavy fand sich mit Ausnahme Weltmeister Nino Schurter und Julian Absalon die absolute Weltelite am Start.
Ich hatte auf den ersten zwei Etappen einen nicht ganz runden Start in die Saison: beim 3,9km langen Prolog stürzte ich bereits in der zweiten Kurve, doch das zeitliche Handicap dieses Missgeschicks hielt sich in Grenzen. Ärgerlicher war da schon ein platter Hinterreifen auf der zweiten 49km langen Etappe mit Start und Ziel in Lefkara, wo ich gut im Rennen lag. Auf der dritten Etappe über 50km ging es fast 1500hm berghoch, gerade auf diesen Höhenmetern bezahlte ich etwas, dass ich am Anfang das Tempo der Spitzengruppe mitgehen wollte und dabei etwas über meinen Verhältnissen fuhr.
Daraus gelernt konnte ich aber bei der abschließenden letzten Etappe, einem sechs Runden langen XC Rennen nochmals aufdrehen. Im gewohnten Rennformat fuhr ich von Beginn an meinen Rhythmus und konnte mich so nach 1:43h auf Rang 18 einreihen und mich in der Gesamtwertung noch auf Platz 26. schieben. Zwar ist der Platten der zweiten Etappe wirklich ärgerlich für die Gesamtwertung, dennoch bin ich zufrieden mit einigen Weltranglistenpunkten im Gepäck in die Heimat zurückzukehren.

Gewonnen hat das Etappenrennen der Schweizer Fabian Giger vor dem Franzosen Maxime Marotte und dem Bronzemedailliengewinner von London, Marco Fontana.

Season kickoff Cyprus

The 2016 season kicked off in Cyprus with the Sunshine-MTB-Stagerace last weekend. With the the Olympics coming up that year, the startingfield was not only big but also worldclass.
I had a little tough start into my first race, crashing already in the second corner of the prologue through the beautiful streets of Lefkara. But didn`t lost too much time and so I was happy with a good performance on the second stage. But after reaching the highest point of the 48km long route I got a flat and this time I lost valueable time. With that in mind I started stage three trying to hang onto the frontgroup. Unfortunately I gave a bit too much on the first kilometers and paid for that in the long about 1:20h long climb.
So I leard for the closing XC-Stage and right after the start I rode my own rhythm. Which was a pretty good one and after one lap I overtook rider by rider and ended up on a pleased 18th place and moved up in 26th in the overall. After the flat that’s ok and so I also got some good UCI points.

Swiss rider Fabian Giger won the stagerace ahead of Marotte and Fontana.