Worldcup #2 Albstadt

Die zweite Station des UCI Mountainbike Worldcups lockte am vergangenem Wochenende die gesamte Weltelite auf die schwäbische Alb nach Albstadt. Zudem fanden an die 15.000 Zuschauer ihren Weg an die 4 km lange Strecke im Bullentäle, die sich vor allem durch ihre steilen Anstiege einen Ruf gemacht hat.

Am Sonntag sorgte Sonnenschein für eine sehr schnelle Strecke und für eine tolle Atmosphäre an der Strecke. Ich hatte einen mäßigen Start im über 150 Fahrer straken Fahrerfeld und verlor zunächst einige Plätze. Ab der zweiten Runde begann ich jedoch Plätze gut zu machen. Leider warfen mich ein Kettenklemmer und später noch ein Sturz nach Kollision mit einem anderen Fahrer zweimal zurück, sodass ich einige Fahrer im Rennen gleich mehrmals überholte. Ich blieb dran und am Ende kam ich auf dem 49. Rang ins Ziel. Sicherlich nicht das, was ich mir vor Saisonstart vorgestellt habe, jedoch nach einer enttäuschenden ersten Saisonhälfte ein Schritt voran.

Gewonnen hat der Weltmeister Absalon vor Schurter und dem Olympiasieger Kulhavy.

Ich mache nun einen kleinen Schnitt, versuche die erste Saisonhälfte abzuhaken und nach einer ruhigen Woche mit viel Motivation in die Vorbereitung für die zweite Saisonhälfte zu starten.

Worldcupkickoff Nove Mesto

With Worldcup ölende in Nove Mesto in the Czech Republic also the 2015 UCI MTB Worldcup season kicks off.
About 20.000 crazy enthusiastic fans made their way to join the action at the 4.5km long track at the Biathlon stadium. A lot of roots, rocks and some steep climbs made this track a really demanding one.
With about 150 riders in the startline I Was really optimistic and excited to get things Startes. I took an allright start but got involved in an Crash in the startloop and lost many places. I tried to catch up but did’t found the speed and mode for it so my race ended up quite in the back of the pack.
The olympic champion Kulhavy won in front of his homecrowd ahead of Schurter and Absalon.
The next round of the UCI MTB Worldcup will take place in Albstadt in front of a homecrowd in just one week time. Even time is quite tough I’m just really looking forward to that one.

Weltcupauftakt Nove Mesto

Am vergangenen Wochenende startete auch der UCI MTB Worldcup im tschechischen Nove Mesto in die neue Saison.
Am Sonntag fanden 20.000 enthusiastische Zuschauer den Weg an die 4,5km lange Rennstrecke rund um das Biathlonstadion. Die Strecke war mit vielen Wurzeln, Steinen und einigen steilen Anstiegen sehr fordernd und bot den frenetischen Fans somit einiges an Action.
Ich war vor dem Rennen nervös, aber sehr optimistisch und voller Vorfreude, denn in den letzten Tagen vor dem Rennen lief nahezu alles super und ich kam auf der Strecke gut zurecht. So erwischte ich einen ordentlichen Start im über 150 Fahrer starken Feld, doch noch auf der Startrunde stürzten zwei Fahrer vor mir und ich verlor viele Plätze. Ich versuche aufzuholen, hatte aber einfach nicht den Speed dazu und kam einfach nicht in den „Betriebsmodus“. So wurde es ein enttäuschendes Rennen, welches weit hinten im Feld endete.

Gewonnen hat das Rennen vor seinem Heimpublikum Olympiasieger Kulhavy vor Schurter und Weltmeister Absalon.
Schon am nächsten Wochenende geht es mit dem Heimweltcup im deutschen Albstadt weiter. Auch wenn es sicherlich besser laufen könnte, jetzt freue ich mich einfach schon richtig darauf.

SRAM Liga Kolding

Am vergangenen Sonntag bestritt ich erstmals ein Rennen der SRAM MTB Liga in Dänemark. Der 5,8 km lange Kurs des C1 Rennens in der Hafenstadt Kolding etwa 90km nördlich der Bundesgrenze verlief über viele Singletrails und war ein ständiges Auf und Ab.
Ich erwischte einen guten Start ins Rennen, merkte jedoch auch schnell, dass ich keinen perfekten Tag hatte und mir etwas der letzte Punch in den ganz steilen Anstiegen fehlte. Dazu noch ein kleiner Rutscher in der ersten Runde. Ich blieb dran und am Ende der zweiten Runde kam ich besser ins Rennen. Mit einer super Schlussrunde wäre vielleicht noch etwas mehr drin gewesen, doch die haben meine Beine nicht mehr her und so fuhr nach fünf Runden auf dem siebten Platz ins Ziel. Ehrlich gesagt hatte ich vielleicht auf eine etwas bessere Platzierung gehofft, doch nach einem wirklich zähen Frühjahr und überstandenem Infekt bin ich happy nun mein erstes solides Rennen und die ersten Weltranglistenpunkte eingefahren zu haben. Von 0 auf 100% geht es eben meist nicht gleich, aber ich glaube fest daran, dass es nun wieder richtig rund laufen wird.

Gewonnen hat das Rennen der Schweizer Matthias Stirnemann.

Fotos by Jeff Ravn.

Bike the Rock Heubach

Der zweite Lauf der internationalen MTB-Bundesliga fand am Wochenende in Heubach an der schwäbischen Ostalb statt. Berüchtigt ist die 4,5 km lange Strecke unter dem Rosenstein für ihren harten und sehr langen Anstieg, die die Fahrer pro Runde gut 250hm absolvieren lässt. Da das Traditionsrennen auch in diesem Jahr mit der HC Kategorie ausgeschrieben war, stand ein sehr gut besetztes Feld um Olympiasieger, Weltmeister und Weltcupgesamtsieger am Start. Der Regen hatte die Strecke zwar sehr rutschig gemacht, dennoch war diese gut zu befahren.
Nachdem mich in dieser Woche noch ein Infekt flachgelegt hat, hoffte ich in Heubach dennoch auf ein gutes Rennen. Doch leider wollte meiner Körper nicht so arbeiten wie mein Kopf und ich kam nie richtig in den Rennrhythmus. Nach 6 Runden wurde ich auf Platz 37. gewertet. Nun hoffe ich auf schnelle Erholung und dann auf gute Beine beim SRAM Liga Rennen am kommenden Sonntag im dänischen Kolding.
Gewonnen hat das Rennen Florian Vogel vor Matthias Flückinger und Moritz Milatz.

Ötztal Bikefestival Haiming

Also this year many worldclass riders found their way to the “HC” honorable category race in Haiming at the food of “Ötztal” in Tirol (Austria).
The 4,2 km long track for sundays CrossCountry race was a really tough one because there were so many roots, rocks and short but steep hills so there was really less time to recover. But it was a nice one, so after a few unlucky weeks I hoped to get back to old strength and also to finaly leave the losing streak and solve the knot. My start from the second row was really good and I managed to sit in seventh in the top of the first and longest climb. I felt good, legs were spinnig. But instead of solving the knot once again the air in my rearwheel blow off just after passing the technical zone. ‚This can’t be true?!‘ and ‚This should not happen to you again!‘ were my first thoughts when I saw my cut tire. I ran the about two kilometers towards the next zone, changed the wheel and went off for one more lap with a lot of frustration in me before they pulled me out of the race due to the 80% rule.

Just after the race gallows humour was my only way to deal with this dissapointment, but those flat tires should be enough now for a few years…

One again Florian Vogel won the race ahead of Ondrej Cink and Gerhard Kerschbaumer.

Ötztal Bikefestival Haiming

Am Fuße des schönen Ötztals in Tirol (Österreich) fand am Wochenende das Haiminger Bikefestival statt. Auch dieses Jahr war das Event mit dem HC-Ehrenstatus gekennzeichnet und so fanden viele Weltklassefahrer den Weg nach Haiming. Nachdem die letzten zwei Wochen für mich wie verflixt waren, wollte ich zu alter Stärke zurück finden beziehungsweise das Pech endlich abschütteln und den Knoten platzen lassen.
Auf der technisch anspruchsvollen, buckeligen aber sehr schönen 4,2km langen Runde im Haiminger Wald gab es kaum Zeit sich zu erholen und es waren nicht nur starke Beine sondern der ganze Körper gefordert. Ich erwischte aus der zweiten Reihe einen guten Start, und konnte am siebter Stelle in den ersten und längsten Anstieg der Runde gehen. Es lief gut, die Beine da. Doch es war letztendlich nicht der Knoten der platzte sondern direkt nach dem Durchfahren der technischen Zone erneut mein Hinterreifen. Ein Schnitt ließ alle Luft entweichen und mir war in diesem Moment wohl die Fassungslosigkeit ins Gesicht geschrieben. ‚So etwas kann doch gar nicht sein?!’ und ‚So etwas darf dir als Sportler doch nicht schon wieder passieren!’, schoss mir bei aller Unglaubwürdigkeit durch den Kopf. Noch einmal aussteigen wollte ich jedoch nicht und so lief ich die etwa zwei Kilometer bis in die nächste Materialzone und konnte danach noch einen Runde mit viel Wut und Frust im Bauch über die Rennstrecke fahren, ehe ich mit der 80%-Regel aus dem Rennen genommen wurde. Ein wenig muss ich sagen half am Sonntag nur noch Galgenhumor, die platten Reifen sollten zumindest für die nächsten Jahre reichen finde ich…
Gewonnen hat erneut Florian Vogel vor Ondrej Cink und Gerhard Kerschbaumer.

Sunshinerace Nals

After a promising progress of my form last week in Montichiari I was really looking forward to the C1 Sunshinerace in Nals last weekend. The track in north Italy was about 5km long and leads the riders upwards on a long climb and back down into the Adige Valley on a fast, rocky and dusty downhill.

I had a good start in the big and strong mens field but had to take care about my legs a bit in lap one of seven. I tried to give it all and with the knowledge that my shape should be there I focused on my own rhythem, even my legs were not the best that day. But in end of lap two something caught into my rearwheel and it flated it. First on the rim and afterwards by foot I reached the technical zone quite far back in field and decided that the race was over for me at that point. After the lasts weeks that was mentaly one failure to much…
But I won’t stop and head will be up again soon, so I will give everything at the next chance next week at the Ötztalbikefestival in Haiming.

The good news of the weekend are that teammate Florian Vogel won an other race ahead of Manuel Fumic and Ondrej Cink.

Sunshinerace Nals

Nachdem ich in der letzten Woche in Montichiari zumindest mit meiner Leistung zufrieden war, ging
ich am vergangenen Wochenende voller Vorfreude beim Sunshinerace im italienischen Nals an den
Start. Die 5 km lange Strecke führte über einen langen Anstieg hinauf und über eine schnelle, steinige
Abfahrt mit einigen Zwischenanstiegen zurück in das Etschtal.
Mir gelang im großen und stark besetzen Feld ein ordentlicher Start, doch musste ich in der ersten
von sieben zu fahrenden Runden etwas mit meinen Kräften haushalten. Ich versuchte meinen
Rhythmus zu finden, doch bereits in der zweiten Runde fing ich mir einen Platten am Hinterrad ein.
Irgendwas hatte sich in meinem Rad verfangen und den Reifen beschädigt. Zunächst noch auf der
Felge, dann zu Fuß erreichte ich die technische Zone, war jedoch weit zurück gefallen. Für mich war
das Rennen an dieser Stelle beendet, nach den letzten Wochen war das für meinen Kopf ein
Rückschlag zu viel.
Den Kopf in den Sand stecken möchte ich jedoch nicht, sondern meine nächste Chance bereits
nächste Woche beim Ötztaler Bikefestival in Haiming suchen.
Der Sieg ging erfreulich Weise erneut an Teamkollege Florian Vogel vor Manuel Fumic und Ondrej
Cink.

Trofeo Delcar Montichiari

The old castel above the roofs of Montichiari in Italy was the host for the HC cathegorie race „Trofeo Delcar“ last weekend. The 5km long track leads the about 150 riders strong and well staffed field up to the castele mountain, even through the historic walls and attended with many steep climbs and dusty downhills.

This time I had a really good start into the race about demanding six laps in front of an awesome crowd. I found a good and smooth rhythem which leads me into the TopTen positions in the fourth lap. Unfortunately I flated my rearwheel in that lap which caused a long food walk. Afterwards, in the last two laps my rhythem was not that smooth anymore and I came in displeased on 40th place. But well, propably I should take the positive things out of the race with me: After an disappointing start of the season I felt pretty good today, had good legs and even the result was good till fourth lap… So I guess I can look forward to an other chance next week at the Sunshinerace in Nals.

Super cool that my teammate Florian Vogel won the race ahead of the two Italians Fonatan and Tiberi.