European Champs Chies d Alpago

All my hopes to finally ride a good international race at the European championships in Chies d Alpago in Italy evaporated when the race just has started: After 200m I went down an continued the race next to last… So I had to wait in the traffic before the singletrails a few times in the first 5.5 km long and physically pretty demanding lap. In this situations I thought ‚Well, maybe the good result is gone, but at least you can ride a good race‘. So I just left everything I had in the six lap long race, overtook a couple of riders and even a slow puncture with the necessary wheelchange in the middle of the race did not demotivate me. Sure the 37th place in the end was not what I was after but somehow I’m ok with my performance and my racing felt good. But all in all I’m pretty teed off and would look forward to some better luck again soon…

The defending champion Julien Absalon of France took the title again ahead of Swiss Lukas Flückiger. Manuel Fumic won bronze and so the German national team had an other big success also in the last race of the European championships.

Now I really want a good race next week at the Worldcup in Canada in Mt St Anne finally…

Europameisterschaft Chies d Alpago

Bei den Europameisterschaften im italienischen Chies d Alpago am südlichen Rand der Alpen zerschlug sich meine Hoffnung endlich auch ein gutes internationales Rennen zu fahren schon kurz nach dem Start: Bereits nach 200m kam ich zu Fall und nahm als vorletzter Fahrer das Rennen wieder auf. So war in der ersten 5.5km Runde, die physisch sehr anspruchsvoll war, vor den Nadelöhren warten angesagt. Nun dachte ich mir, dass ich ja dennoch ein gutes Rennen fahren kann, auch wenn das Resultat sicher bereits „davon gefahren war“… So gab ich sechs Runden lang einfach alles, überholte viele Fahrer und ließ mich auch von einem schleichenden Plattfuß und dem nötigen Radwechsel gegen Rennmitte nicht demotivieren. Zwar war der 37. Rang am Ende nicht das was ich mir vorgestellt habe, aber irgendwie bin ich mit meiner Leistung zufrieden, die hat sich gut angefühlt. Insgesamt bin ich aber dennoch richtig angefressen, es darf sich auch gerne mal wieder etwas Glück an mich heften…

Alter und Neuer Europameister ist Julien Absalon aus Frankreich, der sich gegen den Schweizer Lukas Flückiger durchsetzte. In der Nationalmannschaft gab es durch Bronze von Manuel Funic dann auch im letzten Rennen der diesjährigen EM noch einen richtigen Grund zum Jubeln.

Jetzt will ich, dass es am nächsten Wochenende beim Weltcup im kanadischen Mt St Anne mal klappt…

Bundesliga Titisee

Normalerweise ist das Gelände rund um die Hochfirstschanze in Titisee im Süden Deutschlands fest in der Hand von Skispringern. Doch am Wochenende ging es im Schmiedsbachtal auf einer technisch anspruchsvollen 4,1 km langen Runde mit einigen wurzeligen Singeltrails nicht um den weitesten Sprung, sondern um Punkte für die internationale MTB Bundesliga.
Ein hochkarätiges Feld ging bei warmen Sommerwetter auf die acht Runden.
Nach einem guten Start lässt sich mein Rennen kurz in zwei Teilen beschreiben: vier Runden ging gar nicht viel, ehe ich in der zweiten Rennhälfte irgendwie den Schalter umlegen konnte und mit einigen guten Runden auf den neunten Rang fuhr. Damit bin ich schon recht enttäuscht und frage mich, wieso ich erneut so schlecht ins Rennen gekommen bin.

Gewonnen hat mein Schweizer Teamkollege Florian Vogel vor seinem Landsmann Nicola Rohrbach und Lokalmatador Simon Stiebjahn, der zusammen mit seinem Organisationsteam eine tolle Strecke und eine schöne Veranstaltung mit guter Zuschauerkulisse kreierte.

Worldcup #3 Lenzerheide

Even if the head that covered most of middle Europe last weekend was little worse in Swiss Lenzerheide for Worldcup round three, the height of 1500m above sea level made it really challaging conditions.

Also the 4.1km long track was really challaging. Just one main climb but the rest of the course was allways up and down with uncountable stones, roots and corners. A real Mountainbike track, on which you would brutaly suffer if you don’t have the legs. Exactly that happened to me me and together with the extrem conditions I had simply put a super bad day. A crash in lap three reinforced my decision to quite the race.

The olympic champion Kulhavy won ahead of Schurter and Cink.

Now I’ll try to chop that race and look forward to the next chance at Bundesliga in Tittisee-Neustadt next weekend.

Weltcup #3 Lenzerheide

Zwar war die Hitze, die in weiten Teilen Mitteleuropas herrscht, am vergangenen Wodhenende beim dritten Lauf des UCI MTB Worldcups in der Schweizer Lenzerheide etwas geringer, dafür sorgte die Höhenlage von 1500m üNN für eine zusätzliche Berausforderung.
Auch die 4,1 km lange Strecke forderte die Fahrer extrem. Zwar gab es nur einen längeren Anstieg, doch der Rest der Strecke war ein ständiges Auf und Ab, mit unzähligen Wurzeln, Steinen und Richtungswechsel. Eine echte Mountianbikestrecke, auf der man jedoch grausam leidet, wenn einem der Druck fehlt.
Genau der fehlte mir im Rennen ab der zweiten Runde und zusammen mit den beschriebenen extremen Bedingungen hatte ich kurz gesagt einen ganz gebrauchten Tag, dem ein Sturz in der dritten Runde noch das „i-Tüpfchen“ aufsetzte und was mich dann zur Rennaufgabe bewegte.
Gewonnen hat der Tscheche Kuhlavy vor Schurter und Cink.

Für mich heißt es nun das Rennen schnell abzuhacken und mich auf das Bundesligarennen am nächsten Wodhenende in Tittisee-Neustadt zu freuen.