German Championships Saalhausen

After the surprising win last year I came to Saalhausen as the definding champion. But after quite a tough spring my main effort was not the titel defense, rather I wanted to recall my best performance again.

The 4.8km track was hard with steep climbs, some rain and mud and the slippery descents required some sensetive fingers on the brake.
After a good start I had little problems with the high speed in the first two laps and rode in sixth and seventh position. But afterwards I found a superb rhythem and caught steadily. After three laps I found my self within the podium spots. Forcing onward the gap to the leader Fumic came down from 45 Sek after lap two to about 20 Sek in the last laps of the race. I tried to push even a bit more but couldn’t. So Fumic after seven laps Fumic took his third title in commanding style, the former European Champion Moritz Milatz came in on 3rd place.

Even I „lost“ the jersey I’m really absolotely happy and satisfied with my vice titel and even more that the race went so well for me again.

Deutsche Meisterschaft Saalhausen

Nach dem überraschenden Titelgewinn im letzten Jahr ging es für mich als Titelverteidiger zu den Deutschen Meisterschaften ins sauerländische Saalhausen. Jedoch hatte ich wirklich zähes Frühjahr und so stand für mich nicht der Versuch der Titelverteidigern im Vordergrund, vielmehr wollte ich endlich einmal meine Leistung abrufen.

Steile Anstiege, einsetzender Regen und teils matschiger Boden machen die Strecke physisch anspruchsvoll und in den rutschigen Downhills war Gefühl am Bremshebel gefragt.
Nach gutem Start ins Rennen hatte ich in den ersten zwei Runden etwas Probleme mit dem hohen Tempo und fand mich auf den Rängen sechs bis sieben wieder. Doch dann fand ich einen super Rhythmus und arbeitete mich kontinuierlich nach vorn. Nach drei Runden lag ich auf dem dritten Rang und mein Vorwärtsdrang verringerte den Abstand zum Führenden Fumic kontinuierlich. Von 45 Sek nach der zweiten Runde kam ich bis auf etwa 20 Sek im letzten Renndrittel heran. Ich versuchte noch einmal etwas zuzulegen, doch die Lücke konnte ich nicht mehr schließen. So gewann Fumic nach sieben Runden souverän seinen dritten Titel, auf Rang drei kam Ex-Europameister Moritz Milatz ins Ziel.

Das Trikot habe ich zwar abgegeben, aber ich bin wirklich sehr, sehr happy über den Vize Titel und das es wieder einmal so gut gelaufen ist.

Heimrennen am Halterner Dachsberg

Am Sonntag gingen bereits zum neunten Mal Sportler aus ganz Deutschland und den benachbarten BeNeLux-Ländern beim Halterner MTB-Rennen am Dachsberg an den Start. Mein Heimrennen gehörte auch dieses Jahr zum Deutschlandcup und so war ich trotz einer Woche „Urlaub“ nach dem Weltcuplauf in Albstadt und einer intensiven Trainingswoche super motiviert und voller Vorfreude.
Ich wusste, dass gerade Ben Zwiehoff super drauf ist und ihm die zwei zwar kurzen aber dafür steilen Anstiege auf der 4km lange Strecke liegen dürften. Bereits in der ersten Runde setzten wir beiden uns vom Feld ab und vergrößerten unseren Vorsprung. Meine Taktik war es eigentlich, dass Rennen durch ein hohes Tempo auch in den Ebenen schwer zu machen. Doch Ben erkannte gleich in der ersten Runde seine Vorteile am steilen 22% Berg und tat mir dort Runde für Runde ziemlich weh. So konnte ich mein Vorhaben nicht in die Tat umsetzen, sondern musste in der ersten Rennhälfte über die Kuppen zunächst immer wieder ein kleines Loch schließen. In der fünften von acht Runden musste ich Ben dann bei einem Antritt ziehen lassen. Der Abstand pendelte zwischen 20 und 30 Sekunden und ich versuchte den Druck aufrecht zu erhalten, doch Ben hatte nicht überzogen und fuhr das Rennen sicher nach Hause. Klar hätte ich bei meinem Heimrennen gerne gewonnen, aber Ben hatte ein den Bergen einfach den Tritt mehr und ich habe alles gegeben und bin somit nicht unzufrieden mit meinem Wiedereinstieg.
Dritter würde Sebastian Mordmüller.

Gleichzeitig wurde im Rahmen der Veranstaltung auch die Deutschen Hochschulmeisterschaften ausgerichte, wo ich mir folglich auch den Vizetitel sichern konnte. Am Samstag konnte ich mir dafür beim Eliminator Sprint der DHM den Titel sichern.

In der nächsten Woche geht es dann mit der Deutschen Meisterschaft in Saalhausen weiter.

Worldcup #2 Albstadt

The whole world elite of Mountainbiking found their way to Albstadt, Germany, for the second round of the UCI Mountainbike Worldcup. And so did about 15.000 spectators, that were joining the 4 km long track in the “Bullentäle”, which is well know for it`s pretty steep climbs.

With about 150 riders on the line I started quite bad and lost some places right in the beginning. But from lap towards on I started to move forward. Unfortunatley I got thrown back during my chase two times: Once when I had a chain suck and the second time when I crashed out of the track after an collision with an other rider. So I overtook some riders a few times… But I kept it up and finished the race in 49th. Not what I was aiming for at the start of the season, but after a disapointing first half of the season it was a step forward.

Worldchampion Absalon won the race ahead of Schurter and Kulhavy.

I will now try to make a small cut and enjoy an easy week before putting all in for the preparation for the second part of the season.

Worldcup #2 Albstadt

Die zweite Station des UCI Mountainbike Worldcups lockte am vergangenem Wochenende die gesamte Weltelite auf die schwäbische Alb nach Albstadt. Zudem fanden an die 15.000 Zuschauer ihren Weg an die 4 km lange Strecke im Bullentäle, die sich vor allem durch ihre steilen Anstiege einen Ruf gemacht hat.

Am Sonntag sorgte Sonnenschein für eine sehr schnelle Strecke und für eine tolle Atmosphäre an der Strecke. Ich hatte einen mäßigen Start im über 150 Fahrer straken Fahrerfeld und verlor zunächst einige Plätze. Ab der zweiten Runde begann ich jedoch Plätze gut zu machen. Leider warfen mich ein Kettenklemmer und später noch ein Sturz nach Kollision mit einem anderen Fahrer zweimal zurück, sodass ich einige Fahrer im Rennen gleich mehrmals überholte. Ich blieb dran und am Ende kam ich auf dem 49. Rang ins Ziel. Sicherlich nicht das, was ich mir vor Saisonstart vorgestellt habe, jedoch nach einer enttäuschenden ersten Saisonhälfte ein Schritt voran.

Gewonnen hat der Weltmeister Absalon vor Schurter und dem Olympiasieger Kulhavy.

Ich mache nun einen kleinen Schnitt, versuche die erste Saisonhälfte abzuhaken und nach einer ruhigen Woche mit viel Motivation in die Vorbereitung für die zweite Saisonhälfte zu starten.