Kamptal Classics Langenlois

The beautiful vineyards of the Austrian Kamptal were the host of the middeleuropean seasonopener in Langenlois last weekend. Steep and long climbs demanded mainly a lot power from the riders.
But on this sunday I didn’t had the power… Right from the start I lost some ground in the big and among others with olympic champion Kulhavy also strong field. All efforts to fight back into the race ended with a blown left and right leg much to quick.
Just in the last part of the race I found some flow and rhythm and finished in 22nd after six laps.
So no real trend reversal after the disappointing seasonstart on Cyprus a few weeks ago. But still the season is youngh, I’m motivated and sure things will improve the next weeks.
So even nicer was the impressive win of my teammate Florian Vogel ahead of Karl Markt and Ondrej Cink.

Kamptal Classics Langenlois

Mit den Kamptal Classics im niederösterreichischem Langenlois ging am vergangenen Wochenende die mitteleuropäische Mountainbikesaison richtig los. Das traditionsreiche Rennen der internationalen C1-Kategorie fordert mit einer sehr bergigen Strecke in den Weinbergen des Kamptals vor allem viel Kraft von den Fahrern.
Diese fehlte mir am Sonntag leider jedoch…Schon am Start des großen und unter anderem mit Olympiasieger Kulhavy stark besetzte Feld verlor ich an Boden. Meine Versuche mich in das Rennen zu kämpfen verpufften nach kurzer Zeit mit einem ‚Knall‘ im linken und rechten Oberschenkel. Erst in den letzten eineinhalb Runden kam wieder etwas wie Fahrfluss auf und ich beendete das Rennen nach sechs Runden auf dem 22. Rang. Nach dem enttäuschenden Saisonstart auf Zypern leider keine wirkliche Trendwende. Doch die Saison ist noch lang und ich motiviert und somit bin ich mir sicher, dass es in den nächsten Wochen auch wieder aufwärts gehen wird.
Umso erfreulicher war dagegen der Auftritt meines Teamkollegen Florian Vogel, der das Rennen in eindrucksvoller Manier und souverän vor Karl Markt und Ondrej Cink gewann.

 

Saisonauftakt Sunyshinecup Zypern

Früher als aus den letzten Jahren gewohnt bildete der Zypern Sunshine Cup in diesem Jahr meinen Auftakt für die neue MTB-Saison. Beim 4-tägigen Afxentia-Etappenrennen auf der Mittelmeerinsel galt es einen Prolog, zwei Point-to-Point-Etappen und ein abschließendes Cross-Contry-Rennen zu absolvieren. Auch wenn ich wusste, dass ich noch nicht in einer super Rennform war, freute ich mich auf das Rennen und war guter Dinger bereits eine gute Geschwindigkeit fahren zu können.

Doch bereits am ersten Tag beim 5,5 km langen Prolog dann die Ernüchterung: Es lief gar nicht gut. Anstatt den „Motor“ freudig hochzudrehen, zeigte sich mein Körper ehr müde. Auch auf der zweiten 50km langen Etappe musste ich ziemlich leiden, doch mit dem Ziel auch ein gutes Training hier auf der Insel zu absolvieren und mich wieder an die intensiven Belastungen zu gewöhnen kämpfte ich mich über die 1500hm. Am dritten Tag lief es dann besonders in der zweiten Hälfte der 45km langen Etappe schon besser und ich konnte in einer größeren Gruppe um Platz 20 ins Ziel fahren. Beim abschließenden Cross-Country-Rennen merkte ich dann schon vor dem Rennen, dass ich heute sehr müde war. Nachdem es am Start noch kurz gut ging, stieg ich jedoch in der Technischen Zone mit müden Beinen aus. Zunächst enttäuscht nicht noch durch gekämpft zu haben, war ich danach doch schnell froh, dass ich mir selber eingestanden habe, dass mein Körper an diesem Tag einfach kein Rennen mehr fahren wollte. Somit bin ich überzeugt im Hinblick auf die weitere Vorbereitung die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Umso besser lief es für meinen neuen Teamkollegen Florian Vogel: Mit einem Start-Ziel-Sieg konnte er das Etappenrennen der HC-Kategorie für sich entscheiden

Nun werde ich ein paar Tage die Beine hochlegen und mir etwas Regeneration gönnen und hoffe dennoch einige tolle Trails auf Zypern genießen zu können, bevor wir am nächsten Samstag wieder nach Hause fliegen. Klar habe ich mir den Auftakt der neuen Saison ganz anders vorgestellt und gehofft, dass es bereits wesentlich besser geht. Auf der anderen Seite war dieser frühe Saisonstart für mich neu und bis zum Auftakt der Mitteleuropäischen MTB Saison bzw. den Weltcups ist es noch eine längere Zeit und so bin ich mir sicher, nach einigen ruhigen Tagen und einigen guten Trainings danach bald wieder in einer guten Form zu sein.