Saisonrückblick 2014

Wie in den vergangenen Jahren ist der Oktober bei mir ein ziemlich ruhig, Zeit für eine kleine Pause um Körper und auch dem Kopf etwas wohlverdiente Regeneration zu geben und den Fokus auf die Dinge im Leben zu richten, die in der Saison teilweise zu kurz kommen.

Dannoch möchte ich die Zeit nutzen und einen kleinen Blick zurück auf meine erste Saison in der Eliteklasse werfen. Kurz lässt sich meine Saison als Achterbahnfahrt beschreiben. Zunächst gut gestartet, dann eine durchwachsene erste Saisonhälft mit bitteren Erfahrungen wie dem Sturz in Cairns direkt am Start. Wenig später gelang mir dann in Nove Mesto ein guter Weltcup, bei dem ich in die Top20 fahren konnte. Besser noch wurde es in der zweiten Saisonhälfte. Die Form war gut und wie es zu einer vernünftigen Achterbahnfahrt dazu gehört, gab es auch absolute Höhepunkte. Einer davon war sicherlich der Gewinn des Deutschen Meistertitels in meinem ersten Elite Jahr. Ein unglaubliches gefühl. Im Großen und Ganzen verlief die zweite Saisonhälfte sehr gut, bei den Weltcups lief es zwar nicht immer wie gewünscht oder erhofft, doch gerade zum Ende der Saison hin konnte ich bei der WM in Norwegen und danach bei den internationalen Rennen in Bad Salzdetfurt und in Gelenia Gora noch einmal richtig aufdrehen. So kann  ich unter dem Strich auf eine gute Saison zurückblicken und bin mir sicher, dass ich aus den verschiedenen kleineren Rückschlägen wieder etwas lernen konnte.

Man kann es nicht oft genug sagen, aber ohne Unterstützung wäre all das nicht möglich gewesen. Deshalb an dieser Stelle ein ganz großes Danke an alle die mich unterstützt haben, ganz besonders natürlich an mein Team Focus XC, meine Familie und Freundin, meinem Trainer, der Nationalmannschaft und meinen  Freunden. Mir hat’s erneut wahnsinnigen Spass gemacht mit euch!