WC Pietermaritzburg Team Raley

Yesterdays Team Raley made the kickoff into this years worldchampionships in Pietermaritzburg, South Africa. With the German team of Manuel Funic, Georg Egger, Hanna Klein and me we surprising won the bronce medal behind the Italian and French teams.As the starting rider I found myself leading after an half lap and tried to stay on Fontanas wheel in the second hill. With this try I may pushed a bit to hart so in the descent short to the finish I got passed by two more nations. Anyway I could stay on their wheels and exchanged in the chasinggroup 22 sec. down to Fontana. Georg and Hanna had a really good lap. Hanna exchanged to Fumic on 7th and Fumic had an amazing last lap passing four riders and safes the bronze medal. Superb effort of the hole team, thank you guys!

Lookin‘ forward to friday’s U23 race now.

WM Team Raley Pietermaritzburg

Den Auftakt der UCM MTB Weltmeisterschaften im südafrikanischem Pietermaritzburg bildete gestern der Staffel-Wettbewerb. Mit der deutschen Staffel um Manuel Fumic, Georg Egger, Hanna Klein und mir konnten wir nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Sabine Spitz doch ziemlich überraschend die Bronzemedaille hinter den Teams aus Italien und Frankreich holen.

Ich ging als Startfahrer ins Rennen und fand mich nach einer halben Runde an der Spitze des Feldes wieder. Am zweiten längeren Berg versuchte ich an Fontana aus Italien dran zu bleiben, überzog dabei jedoch etwas. So zogen vor dem letzten Trail zwar noch zwei Nationen vorbei, doch ich konnte am Hinterrad bleiben und so in der Verfolgergruppe mit 22 Sek. Rückstand auf den Olympiadritten Fontana wechseln. Georg und Hanna waren danach an der Reihe. Auf Platz sieben übergab Hanna an Manuel, der mit einer fulminanten Schlussrunde noch auf den Bronzerang fuhr. Eine super Auftakt und Belohnung für eine tolle Teamleistung.

Jetzt freue ich mich bereits richtig auf das U23 Rennen am Freitag.

Deutschlandcup Neustadt an der Weinstraße

Der Deutschlandcup in Neustadt an der Weinstraße war am Wochenende für mich das letzte Rennen vor der WM. Wahrscheinlich war dies der am stärksten besetzeDeutschlandcup, da neben dem gesamten DM-Podium noch weitere Topleute am Start standen. Die etwa 3 km lange Strecke verlief fast ausschließlich über Singetrails, war sehr selektiv und mit 110 hm pro Runde sehr anspruchsvoll.

Ich erwischte einen ordentlichen Start und konnte mich noch in der ersten Runde in einem kurzen Downhill an die Spitze schieben. Als ich mich nach dem ersten Anstieg umschaute hatte ich einen kleinen Vorsprung und versuchte durchzuziehen. Kontinuierlich vergrößerte ich meinen Vorsprung auf die Verfolger und hatte ein gutes Polster aufgebaut. In der letzten der acht zu fahrenden Runden konnte ich so auf Sicherheit fahren und vor dem Deutschen Meisted Moritz Milatz gewinnen, der nach einem Kettenriss am Start eine starke Aufholjagd zeigte. Wolfram Kurschat kam auf Rang drei ins Ziel. In der offiziellen Wertung der Eliteklasse tauschen die beiden jedoch die Plätze, weil Milatz nach seinem Kettendefekt die Startloop nicht mehr absolvieren konnte, da die Absperrung bereits auf die normale Runde zeigte. So bekam er nachträglich die Zeit addiert.

Über den gelungenen letzten Test vor der WM habe ich mich gefreut und kann so am Freitag mit einem guten Gefühl Richtung Südafrika zur WM fliegen.

Worldcup #5 Mt St Anne

Wordcup number five was held in Mt St Anne in the Canadian province of Quebec close to the St Lorenzriver last weekend. The 4.0 km long track has changed a bit so there was ‘just’ one main climb left but with all those technical sections and many entrances upon the track still demands everything from the riders.

I took a good start into the U23 race and after having some back trouble the last two days I was just happy to be in the four men leading group in lap two. I tried to hold their wheels in those technical sections which was quite hard for me. In lap three I made a small mistake and in the following downhill I tried to compensate it. But I took a bit too much risk and got a rear puncher, so I lost not just the contact to the group completely but also about one minute in lap three.  After changing my wheel I tried to fight back into the race from 11th place. In the technical sections I was struggling a bit but was able to move forward. After six laps I just unluckily lost the sprint for fourth to Drechou, so I got fifth with 1.57 min down to the winner Anton Cooper. Julian Schelb rode a strong race into second ahead of Reto Indergand in third.

With this I could defend my lead in the overall ranking by 71 points with just one more Worldcup in Hafjell to go.

 

Worldcup #5 Mt St Anne

Im Traditionsstandort Mt St Anne in der kanadischen Provinz Québec am St Lorenzstrom wurde am Wochenende der fünfte Lauf des UCI MTB Worldcups ausgetragen.

Die 4 km lange Stecke hatte zwar nur einen längeren Anstieg, forderte von den Fahrern jedoch fahrtechnisches Können und Konzentration. Ich erwischte einen guten Start in das U23 Rennen. Ich war zunächst happy in der vierköpfigen Spitzengruppe dabei zu sein, da ich in den letzten 2 Tagen etwas Probleme mit dem Rücken hatte. In der dritten Runde leistete ich mir dann zum wiederholten Mal einen Fahrfehler und versuchte diesen in der nächsten Abfahrt zu egalisieren. Dabei handelte ich mir jedoch einen Hinterraddefekt ein und verlor zum einen den Anschluss an die Gruppe gänzlich und zum anderen auch etwa eine Minute auf der dritten Runde. Von Rang elf nach dem Radwechsel versuchte ich meine Aufholjagd zu starten. Zwar kam ich in den technischen Abschnitten und mit den vielen Antritten nicht super gut zurecht, dennoch konnte ich Plätze gutmachen. nach sechs Runden verlor ich den Sprint um Platz vier knapp gegen Drechou und kam so 1.57 min hinter dem Sieger Anton Cooper ins Ziel. Julian Schelb fuhr ein starkes Rennen auf Rang zwei und dritter wurde Reto Indergand.
In der Gesamtwertung konnte ich die Führung verteidigen und kann mit 71 Punkten Vorsprung in das letzte Weltcuprennen der Saison in Norwegen gehen.

One Day at Mt. St. Anne…

Mt. St. Anne am St. Lorenz Strom etwa 40 km flussabwärts der kanadischen Stadt Quebec ist am Wochenende erneut Station des UCI MTB Worldcups. Aber rund um den etwa 700 m hohen Berge gibt es weit mehr als nur die technische knapp 4 km lange Rennstrecke zu entdecken. Grund genug um einmal einen Blick auf das Geschehen neben der Rennstrecke zu werfen.  Hier ein Tag mit dem Focus XC Team…

„Es ist kurz vor 7  sieben als ich aus meinem Bett in den niedlichen Chalets unweit der Rennstrecke krieche. Teamkollegen Helen und Uwe kommen von einem kleinen Spaziergang von der Rennstrecke zurück, 6 Std. Zeitverschiebung sind wohl der Grund. Das gute am Jetlag ist jedoch, dass wir so den sonnigen Tag in vollen Zügen ausnutzen können. Also Obstsalat schneiden, Baguette kaufen und Kaffee aufsetzen- so sind wir schon um halb neuen mit unserem entspannten Frühstück in der kanadischen Sonne fertig. Danach werden die Raven 29R’s aus der Bikebox gehievt, zusammengebaut und dann geht es endlich auf ’s Bike.

Auf den ersten Metern stecke die lange Reise vom Vortag noch in den Knochen, doch kaum geht es auf die Rennstrecke, sind auch diese Strapazen vergessen. Wir absolvieren eine lockere Runde um uns einen groben Überblick über die teils neu gestaltete Rennstrecke zu verschaffen, morgen inspizieren wir die 4 km Schleife dann genauer. Heute wollen wir lieber die schier endlosen, verspielten Trails abseits der Rennstrecke am Mt. St. Anne unter die Conti-Stollen nehmen. Die Trails sind der Wahnsinn. Immer wieder Kurven, mal Steine mal Wurzeln und dann einige Wellen, sodass man sich fast ohne zu treten nur mit ständigem pushen fortbewegen kann. Nach knapp 2 Std verlassen wir das Traillabyrinth und machen langsam ein paar Höhenmeter den Berg hinauf. Nach etwa einer halben Stunde treffen auf auf den Vietnam-Trail, unser Favorit aus dem letzten Jahr. Der zu Beginn schnelle und flowige Trail verläuft nach einigen Hundertmetern am Bach entlang, wo immer wieder Northshore-Elemente für trockene Reifen und Abwechselung sorgen. Unten angekommen verarbeiten wir die Glücksgefühle noch ein wenige auf der Straße beim Ausfahren.

Ein Happen zum Mittag, ein kurzer Schlaf und dann wartet schon das nächste Highlight: ab in den Canyon. Unweit der Rennstrecke hat sich ein Bach tief in den Fels gefressen. Für mich als „Flachländer“ ein Highlight und für unsere Beine ist das Bergwasser eine willkommene Abkühlung.Danach steht noch etwas Gymnastik  auf dem Programm.

Ab Abend wir dann noch der Grill angeschmissen, bei einem Glas Wein gemütlich zusammen gesessen und ein super Tag geht zu Ende. Fast. denn der vielleicht härteste Teil kommt noch. Schon um kurz vor neun bin ich „hundemüde“. Doch wenn ich jetzt schon schlafe komme ich nicht in den neuen Tagerhythmus. Also kämpfe ich mit der Müdigkeit, schlafe eins, zwei Mal beim Reden fast ein. Es ist halb elf als ich endlich meine Augen schließen darf und ein super Tag zu Ende geht.

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