Saisonrückblick 2012

Seit gut zwei Wochen hab ich meine „Füße jetzt schon hoch gelegt“, genieße die Trainingspause. Die Saison ist für mich also so richtig vorbei. Grund genug eine tolle Saison nochmal zu reflektieren.

Für mich persönlich war es alles in allem ein super Jahr mit vielen Highlights wie Podestplätzen bei vier Weltcups, einer, meiner ersten WM-Medaille und der Verteidigung des DM-Titels. Gedanken von diesen Rennen treiben mir immer noch Gänsehaut auf den Rücken. Außerdem durfte ich 2012 auch viele neue Erfahrungen machen. So startete ich bei der Bundesliga in der Eliteklasse und traf somit erstmal auf die absolute Weltelite. Außerdem fuhr ich erstmal die komplette Weltcupserie die ich in Val d Isere mit dem dritten Gesamtplatz abschließen konnte.

Bis dahin hatte ich eine super Saison doch auch kleine Tiefs gehören dazu. So lief bei mir die Vorbereitung für die WM nicht perfekt. Mein Ziel, eine Medaille konnte ich zwar im Team-Relay erfüllen, doch das U23 Rennen lief nicht wie erhofft oder gewünscht. Doch darf ich gar nicht zu sehr enttäuscht sein, ein achter Platz ist auch nicht so schlecht;).

Also alles in allem ein hammer Jahr:)

So ein Jahr wäre ohne die Unterstützung vieler nicht Möglich gewesen. Und so möchte ich die Gelegenheit noch nutzen mich kurz bei meinem Team, dem Focus MIG Team,  meiner Familie, meiner Freundin und meinen  Freunden für die einzigartige und phänomenale Unterstützung zu bedanken!!!

Saisonfinale in Haltern

Kann es nach einer langen aber erfolgreichen Saison, die mich fast durch die ganze Welt geführt hat einen schöneren Saisonabschluss geben als das Heimrennen in Haltern am See? Für mich nicht!

Beim Finale des Holzwischmann-NRW-Cups sorgte strahlender Sonnenschein, eine tolle Zuschauerkulisse und eine interessante 4,2 km lange Strecke für spannende Rennen. Vor heimischem Publikum und vielen bekannten Gesichtern an der Rennstrecke wollte ich mich in dem starken Fahrerfeld der Elite versuchen gut zu präsentieren. Noch in der ersten Runde konnte ich mich zusammen mit Sebastian Szauczner und dem Niederländer Frank Beemer vom Rest des Feldes absetzen. In der dritten von sieben Runden gelang es mir dann mich von meinen beiden Begleitern zu lösen und den Vorsprung auszubauen. Überall an den bis zu 22% steilen Anstiegen  wie in den teils technischen Downhills standen Zuschauer und so versuchte ich die letzten Runden auch etwas „zu genießen“, obwohl ich mich natürlich immer noch ganz schön quälen musste. So konnte ich schließlich vor Beemer und Szauczner das Rennen gewinnen und einen tollen Abschluss einer gelungenen Saison feiern.

In den nächsten Tagen werde ich diese tolle Saison für euch nochmal aus meiner Sicht zusammenfassen, mit Höhen und Tiefen und den ein oder anderen schönen Bildern, schaut als vorbei.