Vorschau 2#Bundesliga Heubach

Nach dem Frühjahrsklassiker in Münsingen mit extremen Witterungsbedingungen steht an diesem Wochenende bereits das zweite Bundesligarennen auf dem Plan und damit auch „das zweite Extrem“. Denn die Strecke beim „Bike the Rock“ in Heubach im Osten der schwäbischen Alb verlangt den Fahrern mit ihrem langen und steilen Anstieg alles ab.

 

Doch bevor es den angesprochenen Anstieg hinauf geht, findet am Samstag zunächst ein Short Race im Start-Ziel-Bereich statt.

 

Am Sonntag werde ich dann wie in Münsingen in der Elite an den Start gehen. Da viele internationale Top-Fahrer sich angekündigt haben, wird das Rennen wohl extrem hart. Auch wenn es in Münsingen gut lief, setzte ich dies nicht als Messlatte an und werde einfach versuchen alles zu geben und man wird sehen was am Ende dabei rauskommt. Ich freue mich jedenfalls auf das Wochenende, besonders auf die Abfahrt…;)

1# Bundesliga in Münsigen

Der Frühjahresklassiker in Münsingen auf der schwäbischen Alb machte an diesem Wochenende seinem Ruf alle Ehre: Neben international stark besetzten Starterfeldern erwartete die Fahrer auch typisches „Aprilwetter“ mit Regen, Sonne, Hagel und Wind.

Am Samstag beim Eliminator Sprint blieb es bis auf wenige Schauer noch trocken und so waren schnelle und spannende Läufe garantiert. Ich konnte mich im Zeitlauf für die „Heats“ qualifizieren und im Viertelfinale als erster über die Ziellinie fahren. Im Halbfinale ging es dann sehr eng zu, jeder versuchte irgendwie nach vorne zu gelangen. Mit etwas Glück konnte ich mich fürs Finale qualifizieren. Dort ging es wieder eng zu und am Ende konnte ich mich hinter dem Sieger Simon Gegenheimer und Simon Stiebjahn und Martin Gluth über Rang vier freuen. Teamkollege Wenzel fuhr nach starken „Heats“ im Finale auf Rang sechs.

Am Sonntag ging ich in der Elite an den Start. Pünktlich zum Start verwandelte einsetzender Hagel die Strecke dann in eine einzige Rutschbahn. Das mit Weltklassefahrern besetzte Feld musste so schon am berühmten Startberg von Münsigen vom Rad. Das Tempo war enorm hoch, doch irgendwie konnte ich mich an die Spitzengruppe beißen. In einem Downhill in der ersten Runde gab es dann einen Massensturz, auch ich stürzte und die Rennsituation änderte sich. Ich konnte jedoch irgendwie wieder zur Spitze aufschließen und ehe ich mich versah war ich in der dritten Runde plötzlich und unerwartet alleine mit Martin Gujan in der Führung. In der fünften von sieben Runden schloss dann der spätere Sieger Rudi van Houts auf und konnte sich wenige später absetzen, als Gujan und ich in einer Abfahrt ins Straucheln kamen. In der letzten Runde versuchte ich mich an Gujans Hinterrad festzubeißen und konnte ihm bis zum höchsten Punkt mehr oder weniger folgen. So ging ich also auf Position drei die letzte Abfahrt. Doch von hinten kam kein geringerer als Florian Vogel mit einer krassen Aufholjagt immer näher und so war ich in der letzten Abfahrt natürlich nochmal nervöser. Ich kam immer wieder ins Straucheln und rutschte zweimal weg und schon war Vogel an mir vorbei. Im Ziel konnte ich mich über meinen vierten Platz jedoch trotzdem richtig freuen und hätte damit nicht gerechnet.

Vorschau Bundesliga Münsigen

Nachdem international mit den Weltcuprennen in Pietermaritzburg und Houffalize die Saison schon im „vollem Gange“ ist, geht es am Wochenende auch national mit der MTB Bundesliga in Münsigen los. Beim Traditionsrennen auf der schwäbischen Alb sind auch dieses Jahr extrem starke Fahrerfelder zu erwarten. So stehen neben dem Weltranglisten zweiten Nino Schurter mit Folorian Vogel, Manuel Fumic, Ralph Näf und vielen weiteren Fahrern einige der weltbesten Biker an der Startlinie.

Ich werde am Samstag zunächst beim Sprint-Race an den Start gehen, welches zuschauerfreundlichdirekt im Start/Zielbereich stattfindet und somit Spannung vorprogrammiert ist. Für den Sonntag habe ich mich dazu entschlossen, in der Eliteklasse an den Start zu gehen. Da wird es sicherlich extrem schnell zu gehen, doch ich hoffe dort viel lernen zu können. Nachdem das Weltcuprennen in Houffalize letzte Woche richtig gut lief, bis zum Platten, freue ich mich auf das erste Bundesligarennen in diesem Jahr.

2# World Cup in Houffalize

 

Houffalize in den belgischen Ardennen war am Wochenende Schauplatz des UCI MTB Worldcups. Der „Ardennenklassiker“ fand dieses Jahr auf einer neu gestalteten 5,02 km Runde statt, war aber mit den steilen Anstiegen, den Steinen und keiner Zeit zum Ausruhen wieder sehr anspruchsvoll. Ich erwischt einen guten Start in das U23 Rennen und konnte vorne mit dabei sein. Nach der Einführungsrunde verschärfte Kerschbaumer das Tempo, viele versuchten mit zu gehen. Ich konnte zwar nicht ganz mitgehen fand aber meinen Rhythmus. So konnte ich noch in der ersten Runde den Abstand verkleinern. An der Spitze hingegen hatte nun der spätere Sieger Cink attackiert. In der zweiten Runde konnte ich dann einige Verfolger passieren und schließlich auch Kerschbaumer überholen. So war ich alleine auf der Verfolgung des Tschechen Cink. Die Ansagen vom Streckenrand, dass der Abstand nach vorne verringere und nach hinten wüchse machten mir Mut. Doch in der dritten von vier Runden war mein Zuversicht dann dahin: ich fuhr einen Platten. Nach einer Fahrt auf der Felge und einem Radwechsel konnte ich am Ende noch den 8. Platz erobern. Gewonnen hat Cink vor dem Österreicher und Julian Schelb, der ein starkes Rennen fuhr.

Vorschau Weltcup Houffalize

Nach einem Jahr ohnen den Ardennen-Klassiker Houffalize im Weltcup-Kalendar findet in diesem Jahr nun wieder ein UCI Worldcup in dem kleinen Dorf in Belgien statt. Die Strecke und auch der Start- und Zielbereich sind dabei zu den Vorjahren wohl verändert worden. An ihren Anforderungen wird die Strecke aber wohl kaum verloren haben: recht kurze aber steile Anstiege, steile Downhills und keine Zeit zum Erholen.

Hier findet ihr alles Info`s zum Rennen und auch ein Video von der Strecke!

Wie ich so drauf bin kann ich hingegen echt nur schwer einschätzen. Nach dem tollen Weltcupauftakt in Pietermaritzburg bin ich zu Hause leider etwas krank geworden, war jedoch eigendlich recht schnell wieder fit. Nur meine Nase wollte einfach nicht richtig frei werden. Beim Rennen in Holland lief es ganz gut, sodass ich trotzdem optimistisch gestimmt bin und einfach mein Bestes gebe und dann sehen wir was raus kommt;)

 

Beitrag aus der WDR Lokalzeit online

Der Beitrag aus dem WDR über den Saisonstart wurde kurz vor dem Weltcup in Pietermaritzburg auch im ARD Mittagsmagazine etwas gekürzt gezeigt, dass fand ich sehr cool. Für alle die den Bericht noch nicht gesehen haben oder sich nochmal anschauen wollen, ist er hier noch mal. Viel Spass beim Anschauen!

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Noordelijke ATB Trophy in Norg am 1. April

Am Wochenende fand in Norg im Norden der Niederlande das C2 Rennen „Noordelijke ATB Trophy“ statt. Dass es wohl keine 200 hm pro Runde sein würden dachte ich mir schon, aber dabei vergass ich wie hart auch flache Rennstrecken sein können: In Norg erwartete die Fahrer eine etwa 6 km lange Strecke, mit unzähligen Kurven, einigen etwa 6,7 Sekunden Hügeln und einigen buckeligen Wurzeln. So musste extrem oft hart Angetreten werden und es gab keine Erholungsphasen. Ich erwischte einen guten Start und konnte in der Spitzengruppe dabei sein. In der zweiten Runde gelang es Henk-Jaap Moorlag sich „davon zu schleichen“ und so fuhr dahinter eine etwa 7- köpfige Verfolgergruppe. In der vierten von sieben Runden attackierte ich dann, kam aber nicht weg. Doch die Grupper verkleinerte sich auf nur noch drei Fahrer. Im Sprint konnte ich mir hinter Hans Becking den 3. Platz sichern und bin damit froh, dass es gut ging, nachdem ich in der letzten Woche noch krank gewesen bin.